Polizei beobachtet Dealer bei der Arbeit und verhindert Schlimmes bei Tumult

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Symbolbild (Pixabay, fsHH)
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Zufällig zur richtigen Zeit am richtigen Ort…

Das traf bei einer weiteren Schwerpunktkontrolle der Dortmunder Polizei gegen organisierte Kriminalität gleich dreifach zu.

  • In der Nordstadt (Münsterstraße/Mallinckrodtstraße) konnten Zivilpolizisten in aller Ruhe zwei Dealer bei der Arbeit beobachten. „Was folgte, waren zwei Festnahmen und die Unterbringung im Polizeigewahrsam“, fügt Polizeisprecherin Dana Seketa an. Ob auch Haftgründe bestanden, führt der Bericht nicht weiter aus.
  • Ein weiterer Mann wies sich an obiger Örtlichkeit mit einem algerischen Ausweisdokument aus. „In Wirklichkeit handelte es sich aber um einen Marokkaner, der zur Abschiebung ausgeschrieben war. Auch er wurde in das Polizeigewahrsam gebracht“, so Seketa.
  • Im Bereich der Heroldstraße kontrollierten die Beamten zunächst zwei verdächtige Personen; beide hatten Betäubungsmittel dabei. Und in unmittelbarer Nähe erschnüffelte der Rauschgiftspürhund zudem einen „Drogenbunker“. Die beiden Männer wurden ins Gewahrsam gebracht,  Strafanzeigen folgen.

In unmittelbarer Nähe konnten die Beamten dann Schlimmeres bei einer Schlägerei verhindern:

Bei der, so Seketa, „tumultartigen Auseinandersetzung mit mehreren Personen“ schlug einer der Hauptbeteiligten einen anderen mit einem Gegenstand auf den Kopf. Die Beamten trennten die Parteien. Der Haupttäter flüchtete, konnte aber kurze Zeit später festgenommen werden.

„Es handelt sich dabei um einen 17-jährigen in Dortmund wohnhaften Heranwachsenden“, lautet die Infomation im Polizeibericht. Sprecher Gunnar Wortmann teilte uns auf Nachfrage ergänzend mit, dass der junge Mann deutscher Staatsangehöriger und wegen ähnlich gelagerter Delikte bereits polizeibekannt ist.

Seine Eltern nahmen ihn anschließend in ihre Obhut. „Der Hintergrund der Schlägerei ist aktuell Gegenstand der Ermittlungen“, schließt Polizeisprecherin Seketa ihre Zusammenfassung.

 

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