Alte Heide: CDU will Beschluss über Vereinsheim-Aus verschieben

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Das Sportplatzgelände aus der Luft. (Quelle: Konzept Bürgerverein Alte Heide)
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Der Beschluss über Aus oder Weiterführung des Sportheims Alte Heide soll nicht bereits in der Ratssitzung am kommenden Mittwoch fallen, sondern erst am 13. Dezember. Das beantragt die CDU-Fraktion.

Über die Aufgabe es eigentlichen Sportplatzes könne nach ihrem Vorschlag auch am 31. 10. schon beschlossen werden – er ist ohnehin unstrittig. Doch über das Vereinsheim möchte die CDU erst im Dezember beschließen.

Der Bürgerverein Alte Heide hat für die Weiternutzung des Gebäudes im Unnaer Nordosten wie berichtet ein Nutzungskonzept für einen Stadtteiltreffpunkt vorgestellt (HIER).

In ihrer Begründung schreibt die CDU:

„In der Diskussion um das Vereinsheim Alte Heide hat der Haupt- und Finanzausschuss sich am 07.06.2018 dafür ausgesprochen, vor einer Beschlussfassung, dem Bürgerverein die Möglichkeit zu geben, gemeinsame Gespräche über eine weitere Nutzung zu führen. Daraus ging hervor, dass der Bürgerverein ein eigenes Konzept zur Nutzung und Unterhaltung des Vereinsheimes erstellen wollte.

Die Beschlussvorlage 1333/18 vom 05.10.2018 empfiehlt, die Außensportanlage in Alte Heide mit Vereinsheim aufzugeben. Der Bürgerverein hat … am 22.10.2018 ein überarbeitetes Konzept für eine dauerhafte Nutzung durch den Verein eingereicht.

Es ist in Unna geübte Praxis und demokratischer Brauch, dass wir den Beteiligten die Möglichkeit geben, sich einzubringen. Der Bürgerverein hat der CDU-Fraktion sein überarbeitetes Konzept bereits vorgestellt. Eine fachliche Stellungnahme hinsichtlich der Tragfähigkeit dieses Konzeptes konnte die Vorlage 1333/18 aufgrund der zeitlichen Überschneidung nicht geben und sollte daher in die Bewertung einfließen.

Aus dem dargestellten Konzept … geht hervor, dass der Bürgerverein in der Lage zu sein scheint, die Unterhaltung des Gebäudes finanziell tragen und sogar Rücklagen bilden zu können. Desweiteren haben Gespräche mit dem Geschäftsführer der WFG ergeben, dass primär die Vermarktung des Grundstückes vom eigentlichen Sportplatz von Interesse sei, nicht aber unbedingt die 1.700 qm um das Vereinsheim.

Bei einer zusätzlichen möglichen Vermarktung eines angrenzenden Grundstückes könnte auch ein weiterer Teil der Fläche um das Vereinsheim mit einbezogen werden, ohne dass dadurch das Vereinsheim oder die Begegnungsstätte aufgegeben werden müsste.

Aus den o. g. Gründen erscheint es sinnvoll, dass vor einer Beschlussfassung im Rat zum Nutzungskonzept des Bürgervereins eine fachliche Bewertung der Verwaltung erfolgt, da aus den v. g. Gründen auch neue Aspekte zu berücksichtigen sind.“

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