Porschefahrer provoziert Radarkontrolle – mit dickem Ende

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Rücklicht eines Porsche. (Symbolbild / Pixabay)
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Oookay… Nach dieser Aktion darf dieser provokante Porschefahrer erst einmal nachweisen, ob er charakterlich überhaupt dazu geeignet ist, ein Kraftfahrzeug zu führen. Die Polizei des Nachbarkreises erlaubt sich da mal ihre Zweifel…

„Provokanter Porschefahrer“ titelt die Kreispolizei MK diese Meldung über eine gestrige Tempokontrolle (24.10.2018) an der B54. Der Radarwagen stand in den frühen Abendstunden in Kierspe – und provozierte dort offenbar entschieden besagten Porschefahrer, der sich dann vornahm: Dir zeig ich´s.

Kurze Zeit, nachdem er die Messtelle zum ersten Mal in korrektem Tempo passiert hatte, kehrte der Porsche also aus der Gegenrichtung zurück – und rauschte mit stark überhöhter Geschwindigkeit an dem Messfahrzeug vorbei.

Wiederum kurz darauf kehrte er wieder um, fuhr in korrektem Tempo abermals an dem Radarwagen vorbei. „Da der Beamte an der Messstelle richtigerweise vermutete, dass der Porschefahrer anschließend erneut mit überhöhter Geschwindigkeit in Gegenrichtung zurückkehren würde, stellte er das Radargerät messtechnisch auf den Gegenverkehr ein“, schildert der Sprecher der MK-Polizei die raffinierte Reaktion seines Kollegen.

Und richtig vermutet!

Der provokante Porschefahrer tauchte erneut aus der Gegenrichtung auf, stieg in Höhe des Radarwagens in die Eisen – und rauschte prompt in die Blitzefalle, mit satten 86 km/h. Erlaubt sind dort 50 km/h.

„Der Fahrzeugführer machte sich daraufhin auf den Heimweg. Zu seiner Überraschung wurde er dort bereits von den Kollegen ,freundlich in Empfang´ genommen“, schließt der Polizeisprecher mit hörbarer Genugtuung:

Denn neben der Anzeige wegen zu schnellen Fahrens und einem Fahrverbot muss nämlicher Herr nun auch mit einer Überprüfung seiner charakterlichen Geeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen rechnen.

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