Renitenter Schwarzfahrer schlägt auf Polizisten ein – Mit Pfefferspray gebändigt

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Symbolbild / Polizei
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Eigentlich soll er „nur“ schwarzgefahren sein. Aber am Ende schlug er einen Polizeibeamten und war nur mit Pfefferspray unter Kontrolle zu bekommen.

Besagter Mann saß am Dienstagmittag (23. 10.) in einem Zug am Bahnhof Lüdenscheid, ohne Fahrschein.

„Die Bitte des Sicherheitspersonals, den Zug zu verlassen, ignorierte der Wuppertaler. Polizeibeamte rückten zur Bahnhofsallee an“, schildert die Kreispolizei MK die langsame Eskalation von einer simplen Fahrkartenkontrolle, Tagesgeschäft,  bis hin zu Überwältigung mit Krafteinsatz und Abwehrspray-Einsatz.

Denn dieser 33-jährige Fahrgast schenkte auch den Polizisten keinerlei Beachtung. Er blieb stur auf seinem Platz sitzen, ignorierte die Ansprache der Polizeibeamten gänzlich und zeigte sich auch von ihrer Androhung, ihn notfalls zwangsweise aus dem Zug zu befördern, vollkommen unbeeindruckt.

Bis die Beamten schließlich Ernst machten und ihn aus dem Sitz hoben. Da wurde er wild, schlug so kräftig auf diei Polizisten ein, dass diese ihn zu mehreren überwältigen mussten, auch unter Einsatz von Pfefferspray. Denn der Mann sperrte sich massiv, berichtet der Polizeisprecher des Märkischen Kreises.

Anschließend ging die Fahrt zur Wache, um unter anderem auch erst einmal die Identität dieses aggressiven Herrn festzustellen. Er ist ein 33-jähriger polnischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Wuppertal, teilte uns Polizeisprecher Marcel Dilling auf Nachfrage ergänzend mit.

Haftgründe lagen nicht vor (fester Wohnsitz, kein Polizeibeamter verletzt – zum Glück nicht), daher konnte der renitente Schwarzfahrer –  mit einer Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte im Gepäck – die Dienststelle wieder verlassen.

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