Ein Schwerverletzter: 3 Überfälle hintereinander am Fredenbaumpark

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(Foto: Rundblick)
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Ein älterer Mann erlitt schwere Verletzungen, eine junge Frau wurde leicht verletzt, einer weiteren jungen Frau gelang die Flucht.

Im Bereich des Fredenbaumparks hat es am Freitagmorgen (26. Oktober) drei Raubüberfälle kurz hintereinander gegeben, die möglicherweise im Zusammenhang mit dem Überfall auf eine 54-jährige Frau am Klinikum Nord einige Tage zuvor stehen. Das meldet die Dortmunder Polizei, die dringend Zeugen sucht.

7.10 Uhr:

Ein 20-jährige Fußgängerin bemerkt auf der Beethovenstraße einen Fahrradfahrer hinter sich, der unvermittelt dicht neben sie fährt und ihre Handtasche packt. Es gelingt ihm nicht, sie zu entreißen, also radelt er weiter in Richtung Fredenbaumpark.

7.20 Uhr:

Im Park passiert der zweite, sehr viel schlimmere Überfall. Auch dieses Opfer, ein 60-jähriger Herr, begegnet einem Radler, der an ihm vorbeifährt, absteigt und wartet, bis der 60-Jährige an ihm vorbeigeht: Da fällt er ihn an, schlägt ihn, schleudert ihn zu Boden und versetzt ihm mehrere brutale Tritte, bevor er dem Schwerverletzten die Umhängetasche entreißt und flüchtet. Sein Opfer bleibt schwer verletzt zurück,  muss nun in einem Krankenhaus stationär behandelt werden.

Kurz darauf…

… ebenfalls im Fredenbaumpark, in direkter Nähe zum zweiten Tatort, folgt schließlich ein Überfall auf eine 19-Jährige: Auch ihr kommt ein Radfahrer entgegen, der kurz vor ihr stoppt, sie anspricht – doch bevor sie antworten kann, schlägt ihr der Mann mitten ins Gesicht und entreißt ihre Tasche. Die junge Frau wird leicht verletzt.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die weitere Angaben zu dem Täter machen können. Er wird wie folgt beschrieben: ca. 25 bis 35 Jahre alt, ca. 175 cm groß, schlank, südländisches Aussehen. Er sprach demnach mit einem Akzent und trug eine dunkle Hose, eine dunkle Jacke und hatte eine Kapuze über den Kopf gezogen. Der Mann war auf einem dunklen, vermutlich älteren Herrenfahrrad unterwegs, an dessen Rahmen etwas Reflektierendes angebracht war.

„Die Ermittlungen in allen drei Fällen dauern an. Gegenstand der Ermittlungen wird auch ein Zusammenhang zwischen den Taten sowie eine Verbindung zu einem Raubüberfall am Dienstagabend an der Beethovenstraße sein“, schließt die Dortmunder Polizei: Über diesen brutalen Überfall, der eine 54-Jährige ins Krankenhaus brachte, berichteten wir HIER.

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