Fachkräfte selbst heranziehen: Uniq bildet jetzt auch aus

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Bilden jetzt auch aus: Die UNIQ-Gründer Daniel Krahn (li.) und Daniel Marx. (Fotorechte: Uniq)
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Ab kommenden Sommer sind auch Azubis beim Start Up in Holzwickede willkommen!

Ab August 2019 bildet die UNIQ GmbH in den Berufen Fachinformatiker/in Systemintegration sowie Tourismuskauffrau/-mann aus.

Ein Start-up gründen ist eine Sache, aber wenn die Geschäfte laufen und das junge Unternehmen wächst, stellt sich rasch die Frage nach geeigneten Mitarbeitern.

In NRW ist dieses Problem besonders akut. Denn hier gibt es mehr Start ups als in Berlin – das ergab der aktuelle „Start Up-Monitor“ des Bundesverbands Deutscher Start-ups und der Unternehmensberatung KPMG.

Zugleich stellt der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern die Start-ups im Ruhrgebiet vor große Herausforderungen. Die Lösung: Junge Menschen selbst ausbilden!

Innerhalb von sechs Jahren auf über 200 Mitarbeiter angewachsen, geht das junge Unternehmen Uniq (mit der bekannten Marke Urlaubsguru) nun den nächsten Schritt und bietet ab August 2019 erstmalig zwei Ausbildungsplätze an, um jungen Menschen eine zukunftsorientierte Karriere in einem Digitalunternehmen zu bieten.

„Erfolgreiche Start-ups kommen irgendwann in eine Phase, in der nicht nur Kreativität, Innovation, Flexibilität und Improvisation gefragt sind“, wissen Daniel Krahn und Daniel Marx, die Urlaubsguru-Gründer und Geschäftsführer von UNIQ.

Es gelte dann vielmehr, zusätzliche und andere Stärken zu entwickeln – eine Personalabteilung und eine Buchhaltung aufzubauen, Strukturen festzulegen, oder auch eine Leitkultur für das Unternehmen zu entwickeln, in der sich die Mitarbeiter wiederfinden. „Die zündende Idee reicht nicht mehr aus, das wachsende Team muss professionell geführt und angeleitet werden.“

„Sobald ein Unternehmen über eine gewisse Schwelle getreten ist, kommt es auch als Ausbildungsbetrieb in Frage“, ist sich Martina Krahn, Leiterin der UNIQ-Personalabteilung, sicher. „In vielen Start-ups gibt es junge Leute, aber kaum Auszubildende“. Dabei sei es gerade für solche aufstrebenden Firmen wichtig und langfristig effizienter, sich eigenes Personal aufzubauen, indem sie das Thema Ausbildung verfolgen.

Auch das Thema Fachkräftemangel spielt hierbei sicherlich eine Rolle: Der Großteil der Start-ups findet die Rekrutierung von Fachkräften schwierig; oft können Positionen nicht besetzt werden, weil sich kein qualifizierter Bewerber findet.

Vor allem IT-Profis sind dabei schwer zu finden.

„Unsere Lösung: Junge Menschen mit Potenzial selbst auszubilden“, so Martina Krahn. Denn wer ist besser für ein Unternehmen geeignet, als Menschen, die bereits ihre Ausbildung dort absolviert haben und perfekt in die Abläufe eingearbeitet sind? Sie wissen, was verlangt wird, hatten aber gleichzeitig die Gelegenheit, unter professioneller Anleitung und schrittweise in die Aufgabenfelder hineinzuwachsen.

Doch bevor das junge Unternehmen ausbilden kann, muss es sich selbst erst einmal weiterbilden: In einem internen „Ausbildungs-Check“ nahm UNIQ sich daher unter die Lupe: Welche Berufsfelder können angeboten werden? Sind die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt? Ist eine Ausbildung in der Branche machbar und sinnvoll?

Der Check verlief positiv – und zwei Führungskräfte absolvieren zurzeit die Ausbildung zum Ausbilder mit IHK-Prüfung (AEVO).

Die Stellenanzeigen unter:

www.un-iq.de/de/jobs/?jh=hyxukdkysyr1nra8g6ngeh4q7vmq6mi

www.un-iq.de/de/jobs/?jh=sj635vx6t6ws39wzas1ykgv9occvev6

 

PM: UNIQ

 

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