Barrierearmes Einkaufen für alle: Ikea Kamen ist „generationenfreundlich“

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Foto: IKEA
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Der Ikea-Markt in Kamen hat sich für das Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ beworben und sämtliche Anforderungen erfüllt. Das teilte das Unternehmen gestern unter Hinweis auf eine Pressemitteilung des Handeslverbandes mit.

Als Einrichtungshaus mit dem Anspruch, für viele Menschen den Alltag zu verbessern, hat man die ganze Familie und jede Generation im Blick. Vor diesem Hintergrund lag es auf der Hand, sich mit den Kriterien des generationenfreundlichen Einkaufens auseinander zu setzen. IKEA in Kamen hat das gemacht und sich nach den bundeseinheitlich geltenden Kriterien zertifizieren lassen.

Am 05.11.2018 nun wurde das Zertifikat im IKEA-Haus in Kamen an Einrichtungshauschefin Jutta Iskalla überreicht.

Der alltägliche Einkauf sollte für alle Kundinnen und Kunden unbeschwerlich und barrierearm möglich sein. Ganz gleich, ob für Eltern mit Kinderwagen, Menschen im Rollstuhl oder Seniorinnen und Senioren.

Deshalb hat der Handelsverband Deutschland (HDE) gemeinsam mit Partnern aus den Bereichen Politik, Handelsunternehmen und Senioren- und Verbraucherorganisationen das Thema Generationenfreundlichkeit in den Fokus gerückt.

Karin Eksen erläuterte, warum sich der Handelsverband Deutschland – der Einzelhandel und mit ihm die regionalen Einzelhandelsverbände – für diese Zertifizierung stark machen:

„Der regelmäßige Einkauf gehört für alle Menschen zum Alltag dazu. Aber nicht jedem ist es möglich, ihn ohne Schwierigkeiten zu bewältigen. Wir haben dabei nicht nur den demographischen Wandel und somit die älteren Verbraucher im Blick, sondern ebenso den Menschen mit einem Handicap oder z.B. die Mutter oder den Vater mit Kinderwagen. Mit dem Qualitätssiegel wird nach außen sichtbar, dass hier auch der Einkauf mit einem Rollator oder einem Kinderwagen ohne weiteres möglich ist. Wer sich der Zertifizierung Generationenfreundliches Einkaufen unterwirft, muss bundeseinheitliche Kriterien erfüllen. Getestet werden die an-gemeldeten Unternehmen von entsprechend geschulten Testern.“

Überprüft werden von der Eingangssituation bis zum abschließenden Kassiervorgang insgesamt 63 Kriterien, die wiederum nach Relevanz in A-, B- und C-Kriterien unterteilt sind. Nach der Art des Geschäftes wird differenziert: so spielt in einem Textilgeschäft die Umkleidekabine eine Rolle, die für den Lebensmittler kein Thema ist. Rolltreppen und Aufzüge gibt es naturgemäß in kleinen Geschäften nicht, werden aber, sofern sie vorhanden sind, auch in die Prüfung einbezogen.

Der HDE will mit diesem Zeichen bewusst auf Veränderungen der gesellschaftlichen Trends und auf die Ansprüche reagieren, die die Kunden an den Handel stellen.

Mit dem bundesweiten Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ können seit Frühjahr 2010 Einzelhändler in ganz Deutschland ausgezeichnet werden.

Anhand von eigens für dieses Verfahren entwickelten Kriterien prüfen Testerinnen und Tester vor allem Leistungsangebote, Zugangsmöglichkeiten, Ausstattung der Geschäftsräume sowie das Serviceverhalten von Einzelhändlern.

PM: Handelsverband NRW

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