Tödliches Überholmanöver auf B55 – Fußgänger auf A40 von Pkw erfasst

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Symboldbild Trauer / Quelle Pixabay
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Zwei tragische Unfälle haben sich am Donnerstagabend und am heutigen Freitagmorgen im 40-km-Umkreis von Unna ereignet. Im Kreis Soest endete am Morgen ein Überholmanöver auf einer Bundesstraße tödlich; auf der A40 wurde gestern Abend ein Fußgänger von einem Pkw erfasst und starb am Rande der Autobahn.

Tödliches Überholmanöver auf der B55

Auf der B55 im Bereich Lippstadt kam es am Morgen zu einem folgenschweren Unfall im Gegenverkehr. Eine 46-jährige Frau aus dem Kreis Warendorf wollte auf ihrer Fahrt in Richtung Erwitte gegen 8.15 Uhr ca. 300 Meter vor einer Kreuzung einen Lkw überholen, der jedoch auf der 4spurigen Bundesstraße ebenfalls nach links gewechselt hatte – und darauf konnte die 46-Jährige nicht mehr rechtzeitig reagieren.

Beim abrupten Brems- und Ausweichmanöver geriet der Pkw der Warendorferin auf die Gegenfahrbahn und krachte dort mit brutaler Wucht gegen den Transporter eines 24-jährigen Lippstädters.

Nach notärztlicher Erstversorgung wurden beide Unfallbeteiligten mit Rettungstransportwagen in Krankenhäuser eingeliefert. Dort erlag die 46-Jährige wenig später ihren schweren Verletzungen.

Die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge wurden sichergestellt. Die B55 war zwischen Lippestraße und Bökenförder Straße für mehrere Stunden gesperrt, schließt Polizeisprecher Frank Meiske seinen Bericht über den tragischen Unfall ab.

Fußgänger auf der A40 von Pkw erfasst

Auf der A 40 ist am Donnerstagabend (8. November) ein Fußgänger vom Pkw einer jungen Frau erfasst und auf der Stelle getötet worden. Die junge Fahrerin und ihre Beifahrerin erlitten einen Schock.

Die 22-jährige Dortmunderin war gegen 20.25 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen der A 40  in Richtung Essen unterwegs, als plötzlich in Höhe Lütgendortmund plötzlich ein Mann auf die Fahrbahn lief.

Das Auto erfasste ihn, schleuderte ihn zu Boden. Der Mann – ein 48-Jähriger aus Dortmund – blieb schließlich tödlich verletzt im Grünstreifen liegen, schildert die Dortmunder Polizei.

Die 22-Jährige und ihre 20-jährige Beifahrerin (ebenfalls aus Dortmund) erlitten einen Schock und mussten mit Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der rechte Fahrstreifen der A 40 blieb an der Unfallstelle bis ca. 0 Uhr gesperrt. Am heutigen Freitag wurde die Fahrbahn ab der Anschlussstelle Dortmund-Kley für zusätzliche Bildaufnahmen der Unfallstelle noch einmal kurzzeitig komplett gesperrt.

 

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