Auf dem Weg zum „Spendensammeln“: Festnahme und Haft

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Der Hauptbahnhof Dortmund. (Foto: Rundblick Unna)
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Bundespolizisten haben am Freitagmorgen (9. November) am Dortmunder Hauptbahnhof vier Frauen kontrolliert, die augenscheinlich Spenden sammeln wollten. Eine 20-Jährige wurde direkt in die JVA gebracht: Sie wurde mit Haftbefehl gesucht.

Bei den vier Rumäninnen im Alter von 18, 19, 20 und 28 Jahren fanden die Polizeibeamten entsprechende Erfassungslisten, doch der Spendenzweck war nach vorliegenden Erkenntnissen erfunden.

Da sich die 20-Jährige aus derr Gruppe nicht ausweisen konnte, wurde sie mit zur Dienststelle genommen, wo sie jedoch falsche Angaben zu ihrer Person machte. „Eine Überprüfung ihres Fingerabdruckes ergab dann, dass sie mit Haftbefehl wegen gemeinschaftlichen Raubes und gewerbsmäßigen Diebstahls gesucht wurde“, berichtet der Bundespolizeisprecher.

Sie wurde festgenommen und in die JVA eingeliefert. Die 20-Jährige hat nun eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten zu verbüßen. Des Weiteren wurden gegen die Personengruppe Strafverfahren wegen versuchten Betruges eingeleitet.

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