„Unruhiges“ Allerheiligenkirmes-Wochenende – Körperverletzungen, junge Mädchen begrapscht

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Junge Frau / Symbolbild: Pixabay
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Einem „relativ ruhigen“ Auftakt folgte ein unruhiges Wochenende. Die 681. Allerheiligenkirmes in Soest hat den Einsatzkräften am Samstag und Sonntag (10. und 11. 11.) jede Menge Arbeit beschert, bilanzierte am Sonntagabend der Soester Polizeisprecher Frank Meiske.

Neben zahlreichen Körperverletzungen und diversen Diebstählen kam es auch zu weiteren Sexualdelikten:

Betroffen waren fünf junge Mädchen, die am Samstagabend gegen 23:30 Uhr am Soester Bahnhof von zwei jungen Männern belästigt wurden. Diese beließen es nicht bei verbalen Belästistungen, sondern wurden übergriffig und begrapschten die Mädchen, schildert der Polizeisprecher.

Weil sich die jungen Mädchen ohne Zeitverzug an die Polizei wandten, konnte diese sofort mit der Fahndung beginnen.

„Die beiden Tatverdächtigen wurden ermittelt und kurzfristig festgenommen. Es handelte sich um zwei marokkanische Asylbewerber im Alter von 17 und 18 Jahren aus der Zentralen Unterkunft (ZUE) in Möhnesee-Echtrop“, notiert Frank Meiske in seinem Bericht. Entsprechende Anzeigen wurden eingeleitet.

Noch nicht aufgeklärt ist die versuchte Vergewaltigung an einer 20-Jährigen am Donnerstagabend (8. 11.) durch zwei Männer – Bericht HIER. 

Zu teilweise handfesten Auseinandersetzungen kam es laut Polizeibilanz insbesondere in den späten Abend- und frühen Morgenstunden, hauptsächlich in den Fest- und Partyzelten und oft unter Alkoholeinfluss.

Insgesamt wurden 18 Anzeigen wegen Körperverletzungsdelikten und 6 wegen Diebstahls erstattet, davon 4 wegen Taschendiebstahls. 10 Personen wurden in Gewahrsam genommen und 30 Platzverweise ausgesprochen.

Zufriedenstellend friedlich verlief hingegen der traditionelle Familientag der Allerheiligenkirmes am Sonntag.

Damit lag die 681. Allerheiligenkirmes aus polizeilicher Sicht „im normalen Durchschnitt  der letzten Jahre“, schließt Frank Meiske.

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