Verurteilt und abgetaucht: 3 Festnahmen in 4 Stunden – Auch der Chef wollte die Geldstrafe nicht zahlen

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Symbolbild, Quelle Polizei
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Das gibt zu denken, wenn man es hochrechnet: Binnen vier Stunden hat die Bundespolizei gestern Vormittag (13. November) drei gesuchte Straftäter erwischt – zwei am Dortmunder Airport, einen an einem Dortmunder Vorortbahnhof.

Gegen 08:00 Uhr flog bei der Ausreisekontrolle eines Fluges nach Varna/Bulgarien ein 56-jähriger Bulgare auf, der vom Amtsgericht Gronau wegen fahrlässiger Trunkenheit im Verkehr verurteilt worden war: 390 Euro Geldstrafe. Gezahlt hatte er nicht. Und weil weder seine Familienangehörigen noch sein Chef (den er anrief) die Summe beglichen, ging´s zur Ersatzfreiheitsstrafe von 13 Tagen in die Dortmunder JVA.

Um 09:00 Uhr wurde ein weiterer Bulgare (26, aus Iserlohn) bei der Einreisekontrolle aus Varna überprüft: Gegen ihn lag ein Haftbefehl des Amtsgerichts Schwerte vor. Wegen Unfallflucht hatte es ihn zu 1200 Euro Geldstrafe verurteilt. Auch dieser Verurteilte war abgetaucht, ohne zu zahlen – das konnte er allerdings nun vor Ort am Airport, so dass ihm die Ersatzhaft von 30 Tagen erspart blieb.

Am Haltepunkt DO- Nette-Oestrich überprüften Bundespolizisten schließlich einen 33-jährigen Türken aus Dortmund – auch er per Haftbefehl gesucht: Wegen Schwarzfahrens war er zu 700 Euro Geldstrafe verurteilt worden, konnte das Geld auch jetzt nicht auftreiben und lernt nun für 28 Tage die Dortmunder JVA von innen kennnen.

Quelle Bundespolizei St. Augustin

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