Abschiebung gescheitert – untergetaucht und weiter mit Messer auf Raubzügen

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Symbolbild Mann mit Messer - Foto Pixabay
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Dass er wegen mehrerer schwerer Straftaten bereits seit zwei Jahren abgeschoben werden sollte, hinderte diesen Intensivkriminellen gänzlich nicht an weiteren Raubversuchen.

Sein erstes Opfer fand der 25-jährige am Samstagmorgen bereits gegen 8 Uhr in der Dortmunder Innenstadt. Er passte einen 37-jährigen Mann ab, hielt ihm ein Messer an den Hals und forderte die Herausgabe von Zigaretten. Das Opfer konnte zusammen mit einer Begleiterin flüchten.

Wenig später fand der Spanier in der U-Bahn am Dortmunder Hauptbahnhof sein nächstes Opfer. Einen 30-jährigen Mann aus Seevetal forderte er erneut unter Vorhalten des Messers auf, sein Geld herauszugeben. Auch dieser Angegriffene konnte flüchten und informierte zwei Bahnmitarbeiter, die den 25-Jährigen packen und festhalten konnten.

Bundespolizisten nahmen den jungen Spanier fest und stellten das Messer sicher. In der Wache stellte sich heraus, dass zwei Staatsanwaltschaften nach dem 25-Jährigen suchten – Dortmund und Essen, wegen Raubes und Schwarzfahrens.

Noch schwerwiegender wog jedoch, dass dem spanischen Staatsangehörigen sein Recht auf Freizügigkeit aberkannt worden war: „Wegen mehrere schwerer Straftaten sollte er bereits 2016 nach Spanien abgeschoben werden. Die Abschiebung scheiterte und der 25-Jährige tauchte unter“, schildert der Bundespolizeisprecher.

Die Bundespolizei leitete gegen den sattsam polizeibekannten jungen Mann nun also ein weiteres Strafverfahren wegen Raubes ein.

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