Intensivkrimineller tauchte fast 1 Jahr unter: Von 6 Behörden gesucht

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Symbolbild, Quelle Polizei
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Es war die eine kleine, aber entscheidende Straftat zu viel.

Die Bundespolizei hat am Sonntagnachmittag bei der Klärung eines Ladendiebstahls einen 21-jährigen Intensivkriminellen erwischt, der nach der Ablehnung seines Asylantrags fast ein Jahr untergetaucht war. Neben den belgischen Behörden suchten 5 Ausländerbehörden und Staatsanwaltschaften in Deutschland nach dem Tunesier, darunter auch die Staatsanwaltschaft Dortmund.

Am Sonntag brachte der 21-jährige die Polizei selbst auf seine Spur, indem er in einer Drogerie im Hauptbahnhof Essen lange Finger machte. Die Bahnpolizei nahm den jungen Mann, der keine Ausweisdokumente dabei hatte, mit zur Wache genommen. Und dort ergab die Auswertung seiner Fingerabdrücke, dass man hier einen abgelehnten und intensivkriminellen Asylbewerber vor sich hatte.

Ein mitgeführtes Schreiben des 21-Jährigen ergab, dass er offenbar auch in Belgien Asyl beantragt hatte. Zudem suchten die Staatsanwaltschaften Dortmund, Essen, Köln und Heidelberg nach dem Tunesier – wegen fortgesetzter Diebstähle. Die Ausländerbehörde Tübingen suchte ihrerseits nach dem Nordafrikaner, weil er im Zusammenhang mit dem Asylverfahren bereits im Dezember 2017 untergetaucht war.

„Er wurde daraufhin in Gewahrsam genommen und in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Von dort soll er der Ausländerbehörde vorgeführt werden“, schließt der Bundespolizeisprecher seine Meldung ab. 

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