„Jahrhundertangebot!“ AWO-Arbeitgeber in NRW bieten 7 % plus

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(Bild: AWO NRW)
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Das sei ein „Jahrhundertangebot“, unterstreicht die AWO im Kreis IUnna.

Mit einem außergewöhnlichen Angebot gehe die NRW-Arbeiterwohlfahrt in die aktuellen Tarifverhandlungen. Sie bietet 7 Prozent mehr Geld.

Verhandlungsführer Gero Kettler sagt:  „Wir wollen die rund 65.000 Arbeitsplätze in unserem Verband sichern, aufwerten und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine gute Perspektive vermitteln.“

Konkret bieten die AWO-Arbeitgeber:

Bei einer Laufzeit von 30 Monaten (ab 1. Dezember 2018) sollen die Löhne und Gehälter  um insgesamt sieben Prozent steigen – in drei Stufen: 3,2 % mehr gibt´s im ersten, 3 % mehr im zweiten Jahr und bis zum 31. Mai 2021 weitere 0,8 Prozent.

Dieses in der Geschichte der Tarifverhandlungen bislang einmalige Angebot, betont Kettler, sei als Signal gedacht: „Zum 100. Jahr unseres Bestehens wollen wir keinen unnötigen Dissens aufkommen lassen und mit einem ‚Jahrhundertangebot‘ zeigen: Solidarität braucht Taten und keinen faulen Zauber in Tarifschaukämpfen.“

Die AWO-Arbeitgeber präsentierten ihr Angebot am Freitag (23. November) im Vorfeld der neuen Verhandlungen, nachdem die Gewerkschaft ver.di den Tarifvertrag gekündigt hatte. Die AWO wolle ihrer wachsenden gesellschaftlichen Verantwortung und den gestiegenen Anforderungen gegenüber hoch qualifizierten Fachkräften gerecht werden, betonten die Vertreter der Wohlfahrt.

Um dieses Angebot solide refinanzieren zu können, brauche es eine längere Laufzeit als üblich. Gesprächsbereit sind die AWO-Arbeitgeber auch für Verbesserungen bei den Ausbildungsvergütungen. Auch sie können dazu beitragen, Sozialberufe aufzuwerten und zusätzliche Fachkräfte zu gewinnen.

PM: AWO NRW

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