Bürgerservice in Königsborn und Massen nur noch halben Tag pro Woche

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Das Rathaus Unna. (Archivbild RBU)
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Für beide Bürgerämter in Unnas größten Stadtteilen haben sich Bürger mit Unterschriftenaktionen stark gemacht. Komplett verschwinden sollen die Bürgerserviceaußenstellen in Massen und Königsborn denn nun auch nicht – allerdings doch fast. So soll es die Politik beschließen, und zwar im morgigen Haupt- und Finanzausschuss vor (29. 11., 17 Uhr, Ratssaal).

In einer Vorlage dazu schlägt die Verwaltung dem Rat vor, beide Bürgerämter vor Ort weiterzuführen – allerdings nur noch jeweils einen halben Tag in der Woche (4 Stunden).

Das Bürgeramt Königsborn wird am Standort Rollmannstraße (direkt am Markt) zum 31. Mai 2019 geschlossen, um Mietkosten zu sparen, und zieht dann für diesen halben Tag in der Woche in die Grilloschule um.

In Massen kann der Bürgerservice bleiben, wo er ist, im Bürgeramt, da die Räume der Stadt gehören und somit keine Mietkosten entstehen.

Der Stellenplan weist für alle Nebenstellen zusammen drei Stellen aus. „Aus Gründen der Serviceorientiertheit und der Mitarbeiterzufriedenheit erfolgt die Besetzung mit jeweils zwei Mitarbeitenden, so dass hierfür eine halbe Stelle erforderlich ist. Eine weitere Stelle wird in den Bürgerservice Mitte verlagert, um das erhöhte Publikumsaufkommen abzufangen“, heißt es in der Vorlage der Stadt.

Damit können 1,5 Stellen im Bürgerservice eingespart werden.

„Es werden weiterhin Hausbesuche für Bürgerinnen und Bürger angeboten, die gesundheitlich so eingeschränkt sind, dass sie den Bürgerservice nicht selbst aufsuchen können.

Unstrittig waren schon beim Beginn der Diskussion über die Bürgerämter die Nebenstellen in Lünern und Hemmerde. Sie werden zum 31.12.2018 geschlossen.

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