Nach Belästigungen von Mädchen im Maximare: Vorerst kein Eintritt für ZUE-Gruppen

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Schwimmendes Mädchen. (Symbolbild / Pixabay)
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Nach den sexuellen Übergriffen am Samstag im Freizeitbad Maximare auf 12- und 13-jährige Bönener Mädchen (unser Bericht HIER) hat der Betreiber des Hammer Bades eine vorläufige Konsequenz gezogen.

Bis der Fall aufgeklärt ist, ist das Maximare für Besuchergruppen aus der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) tabu. Das sagte Maximare-Betreiber Dieter Vatheuer dem Westfälischen Anzeiger (WA online). Derartige Vorfälle seien „nicht zu tolerieren“.

Die 12- und 13-jährigen Schülerinnen aus Bönen waren am späten Samstagnachmittag, 1. 12., von insgesamt neun Jungen und Männern zunächst verbal belästigt worden. Als die Mädchen sich Hilfe suchend an den Schwimmmeister wandten, verwarnte dieser die Gruppe – ohne Erfolg, denn die 15- bis 55-Jährigen wurden nun sogar körperlich zudringlich gegen die Mädchen.

Daraufhin rief der Bademeister die Polizei. Sie hat, wie uns Sprecher Christoph Grauwinkel bereits am Montag bestätigte, ein Strafverfahren wegen sexueller Belästigung gegen alle neun Beteiligten eingeleitet.

Asylbewerbergruppen bleibe nun so lange der Zutritt ins Bad verwehrt, bis der Fall aufgeklärt ist, signalisiert das Management des Maximare. In  Zusammenarbeit mit den Maltesern, die die Zentrale Unterbringung betreiben, will man in dieser Zeit ein „Sicherheitskonzept“ erarbeiten.

Laut Polizei war es die 13. angezeigte Belästigung im Maximare in diesem Jahr, bei wie vielen Flüchtlinge tatverdächtig waren, ist nicht aufgeschlüsselt. Aufgrund der seinerzeit deutlich zungenommen derartigen Fälle hat das Bad seit 2016 einen Sicherheitsdienst. Dieser war mit drei Mitarbeitern auch am Wochenende im Einsatz, zusätzlich zu vier Aufsichten.

Rückblick auf unseren Bericht vom Sommer 2016:

Die Security im Maximare wurde im Sommer 2016 eingerichtet, nachdem von Jahresbeginn an sechs sexuelle Belästigungen durch Geflüchtete/Zuwanderer angezeigt worden waren. Also durchschnittlich eine im Monat.
Die Security wurde damals konkret „aufgrund von immer mehr Flüchtlingen im Bad und den damit verbundenen Probleme“ eingesetzt. Zu diesen Problemen zählten auch Verstöße gegen die Baderegeln und die Kleiderordnung.

Die Zahl der Besucher im Maximare stieg in jenem Jahr um 16 Prozent gegenüber 2015 – was die Geschäftsführung überwiegend auf die gestiegene Zahl der Zuwanderer im Bad zurückführte. Für Flüchtlingsgruppen (ab 4 Personen) wurde ein „Badehosen-Check“ eingerichtet: Wer keinen Badeanzug bzw. keine Badehose dabei hat, darf nicht ins Bad. Kaufen kann man Badekleidung im Maximare-Shop.

Im selben Sommer, in dem auch das Maximare sein Sicherheitskonzept einführte, hatte auch das Erlebnisbad Aquamagis im benachbarten Märkischen Kreis erstmals mit Fällen von Belästigungen weiblicher Badegäste durch Flüchtlingsgruppen zu tun. Wie der Betreiber damals reagierte: HIER.

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18 KOMMENTARE

  1. Innerhalb der nächsten 24 Stunden wird sich Flüchtlingshilfe, evangelische Kirche, Arbeitskreis Asyl, Integrationsrat, Ksenia Sakelsek, usw. melden und den Betreiber wegen Diskriminierung beschimpfen. Ich hoffe, er bleibt bei seiner Entscheidung, damit ich mit meinen Kindern wieder ins Schwimmbad gehen kann.

  2. ich hoffe das der Betreiber angezeigt wird wegen Rassismus, und das ist es nämlich.
    Man darf eine ganze Etnie nicht pauschal etwas unterstellen wegen einzelne Fälle.
    Wenn wir keine Tollerenz entgegen bringen kommt es sonst nur zu noch mehr Verwerfungen.
    Es gbt gewisse Bräuche aus diversen Herkunfstländern (Taharusch..) die zwar fragwürdig sind in unsere Kultur, jedoch haben wir auf Grund von Millionen Zuwanderern die noch kommen werden (Migrationspakt) keine Wahl als uns zu beugen. Wem es nicht passt, kann ja dieses Land verlassen !

  3. Lieber Alfred,
    soweit kommt es wohl auch noch. Das ich mich aus meinem eigenen Land, von solchen „Flüchtlingen“ vertreiben lasse. Die kommen zu uns, und haben hier nicht ihre Kultur zu leben, sondern sich an unsere anzupassen. So wie es jeder Deutsche im Auslandsurlaub auch macht! Ich würde mir wünschen, das ein Eintritt für diese „Spezies“ nicht nur im Maximare verboten wird, sondern auch in anderen Institutionen. Diese Typen gehen nämlich nicht aus Spaß am schwimmen ins Bad, und wenn, sollten sie wieder zurück in ihre Heimat schwimmen.

  4. Negativbeispiele von „solchen“ Flüchtlingen“ gab es immer schon auch bei „solchen“ Deutschen.
    Deswegen werden „alle“ Deutsche ja auch nicht angeprangert bzw. bekommen Hausverbote usw. Das wäre nämlich dann Rassismus gegen Deutsche (sofern es den überhaupt gibt).

    • Alfred Tammoschad, darauf antwortet dir eine Leserin auf Facebook:

      Susanne Benther:

      Stimmt nur bedingt wie ich finde…. Bei den „deutschen“ gibt es genau sowas auch.. Hat jemand ne Glatze und trägt ne dicke Jacke isser auch direkt in die Schublade nazi gepackt. Von daher kein brauchbares Argument für mich von Alfred. Wenn sich besagte Flüchtlinge mal etwas zurück halten würden… Sich hier den Gegebenheiten anpassen… Dann müssten Betreiber wie der das maxi mare nicht zu solch drastischen massnahme greifen

  5. Zugegeben, man trifft mit dieser Maßnahme auch die Flüchtlinge, die sich zu benehmen wissen und das Bad des Badens wegen aufsuchen. Um aber Mädchen / Frauen vor Übergriffen zu beschützen, gibt es, zumindest derzeit, keine andere Alternative. Schließlich kann man einem Menschen seine böse Absichten nicht von der Stirn ablesen ….. Völlig daneben finde ich die Einstellung des „uns beugen“! Flüchtlinge sind Gäste in diesem Land, denen Obdach und Schutz gewährt wird und sie haben sich an geltende Regeln zu halten (wie übrigens jeder Mensch in diesem Land, egal ob Ausländer oder nicht). Der Ausspruch, dass „diejenigen das Land verlassen können, denen das ´sich beugen´ nicht passt“ ist absoluter Blödsinn. Wenn eine europäische Frau in muslimisch geprägten Ländern Urlaub macht, muss sie sich dort an das geltende Recht (Kopfbedeckung, keine Mini-Kleidung pp.) halten. Ganz sicher werden diese Länder ein Fehlverhalten nicht akzeptieren und Verstöße werden hart geahndet. Hierzulande aber sollen Bräuche von Flüchtlingen toleriert werden, auch wenn sie gegen geltendes Recht verstoßen? Ich halte das für eine dumme und gefährliche Sichtweise!

  6. @ Alfred Tammoschad: Damit liegen Sie aber völlig falsch, denn sehr wohl erhalten Deutsche, die, um beim Thema zu bleiben, in einem Bad derartige Taten begehen, ein Hausverbot. Ich halte es für gefährlich, wenn Sie hier behaupten, Deutsche würden für eine gleichgelagerte Tat nicht ebenfalls mit diesem Verbot belegt. So etwas führt zu dem, was Sie in Ihrem Post anprangern: Fremdenhass.

  7. […] Hamm: Nach den sexuellen Übergriffen von 9 Flüchtlingen zwischen 15 und 55 Jahren auf mehrere 12-13-j. Mädchen im Schwimmbad #Maximare wird das Bad vorläufig keine Besuchergruppen aus der Zentralen Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge mehr einlassen https://www.rundblick-unna.de/2018/12/04/nach-belaestigungen-von-maedchen-im-maximare-vorerst-kein-e… […]

  8. Vielleicht sollte noch erwähnt werden, dass Flüchtlinge sogar von der Bundesregierung diskriminiert werden: Bei jedem erwachsenen Schutzsuchenden wird die Lunge geröngt. Eine absolut sinnvolle und richtige Maßnahme, weil das Tuberkulose-Risiko bei Asylbegehrenden massiv erhöht ist. Die Bundesregierung hat sich für dieses teure und aufwendige Verfahren entschieden, um die Bevölkerung(so gut es geht) zu schützen.

    Nichts anderes macht der Schwimmbadbetreiber.