22-Jähriger greift Bahnmitarbeiter in S-Bahn an – Zeuge erkennt ihn wieder

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Symbolbild Gewalt. (Quelle: Pixabay)
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Er attackierte einen Bahnmitarbeiter in einer S-Bahn, flüchtete aus dem Zug. Weit kam er nicht, anderthalb Stunden später hatten ihn Zeugen wiedererkannt.

Die Konsequenzen dürften den ohnehin schon polizeibekannten 22-Jährigen wenig beeindruckt haben, denn es wurden keine Haftgründe gegen ihn erkannt – er konnte einen festen Wohnsitz vorweisen.

Der junge Mann griff den Bahnmitarbeiter am Montagmittag (3. 12.) in der S-Bahn S1 kurz vor Dortmund an – der Bedienstete tat nichts weiter als seine Pflicht, er kontrollierte die Fahrausweise. Als er den 22-jährigen Syrer bat, sein Ticket vorzuzeigen, sprang dieser auf und schlug dem 51-jährigen Kontrolleur mit roher Gewalt gegen den Kopf.

Der geschockte Mitarbeiter erlitt eine Verletzung am Ohr, der Angreifer flüchtete beim Halt des Zuges an der Dortmunder Universität aus der Bahn.

Der Verletzte begab sich zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus.

Nur 90 Minuten später erkannte ein Zeuge den Angreifer im Dortmunder Hauptbahnhof wieder: Er informierte unverzüglich die Bahnpolizei, die den Mann festnahmen. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten vier Konsumeinheiten Marihuana.

„Gegen den polizeibekannten Asylbewerber leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Beförderungserschleichung, Körperverletzung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein“, schließt der Bundespolizeisprecher diese Meldung. „Weil er über einen festen Wohnsitz in Essen verfügt, konnte er später die Wache wieder verlassen.“

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1 KOMMENTAR

  1. Ich wette, dass Täter hierzulande beim zu Bett gehen vor lauter Lachen nicht in den Schlaf finden. Es ist unter aller Kanone, welche Gesetze hier herrschen! In vermutlich 98% aller Länder auf dieser Erde werden Täter nach einer derartigen Tat in Haft genommen. Wie will man die Kriminalität eindämmen, wenn eine Strafe erst Monate später erfolgt und sie dann meist in einer Bewährung mündet?! Oder in einem Sammelverfahren, bei dem die Gesamtstrafe ein Prozentteil der Strafe ist, die für die separate Ahndung aller einzelnen Taten erfolgen würde ….. Wo ist da die Gerechtigkeit für das / die Opfer? Nur bei einem Steuervergehen muss man auf der Hut sein, denn da kennt „Vater Staat“ kein Pardon.