ADFC warnt: Ampel am Kreisel wird Stauproblem noch verschärfen – „Zeit, das ganze Mühle Bremme-Projekt zu hinterfragen“

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Dieser Zebrastreifen soll in einer Testphase einer Fußgänger- und Radlerampel weichen. (Archivbild RBU)
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Eine Fußgänger- und Radfahrerampel vor einem Kreisverkehr – DEM Unnaer Problemkreisverkehr.

Das von der Stadt geplante Ampelprovisorium auf der Viktoriastraße vor dem Netto-Markt (Bericht HIER) bringt neben zahlreichen Lesern und Teile der Politik auch den Fahrradclub ADFC auf die Palme. Die vorhandenen Probleme am Kreishauskreisel werden sich eher verschärfen, warnt der Unnaer Club in einem Antrag, der heute (6. 12.) auf der Tagesordnung des Haupt- und Finanzausschusses steht (Tagesordnung HIER).

Der ADFC bittet darin dringend darum, auf das teure Experiment (30. – 40.000 Euro) zu verzichten. Sei es nicht angesagt, stellt er die Frage, angesichts der schon jetzt massiven Verkehrsprobleme im Umfeld des fünfarmigen Kreisverkehrs das gesamte Projekt „Einkaufszentrum Mühle Bremme“ noch einmal gründlich auf seine Sinnhaftigkeit zu hinterfragen?

Grafik der geplanten Verkehrsregelung mit Entwicklung des Mühlencenters. (Quelle Investor/Stadt Unna)

Denn mit dem Bau des „Mühlencenters“ kommt abermals deutlich mehr Verkehr auf diesen neuralgischen Punkt in Unnas Verkehrsnetz zu. Eine Ampel könne das nicht lösen, ist sich der ADFC sicher. Sie werde im Gegenteil die Probleme verschärfen:

Da der auf zwei bis drei Monate angesetzte Ampelversuch ab Januar (unter Absperrung des Zebraastreifens, über den die Fußgänger und Radler momentan die Fahrbahn queren) als Test für die geplante Mühle Bremme-Bebauung dienen soll, sieht der Fahrradclub eher andere Überlegungen angesagt:

HIER berichteten wir im März 2018 über die gutachterlich prognostizierten verkehrlichen Herausforderungen.

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