Kreis-CDU erwartet von „AKK“ klaren Kurs und Zusammenführung

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Die fünfköpfige Delegation der Kreis-CDU beim Bundesparteitag in Hamburg. NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach (2. v. li.) aus Kamen wurde als Beisitzerin in den Bundesvorstand gewählt. (Foto: CDU Kreis Unna)
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Die CDU hat eine neue Bundesvorsitzende: Die Saarländerin Annegret Kramp-Karrenbauer machte am Freitagnachmittag das Rennen beim Bundesparteitag. Unter den abstimmenden Delegierten waren auch fünf Mitglieder der CDU Kreis Unna. Diese erwarten von „AKK“ nun einen „klaren Kurs und Zusammenführung der verschiedenen Strömungen“ innerhalb der Partei.

Zu den eigenen Präferenzen – Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz oder Jens Spahn – äußern sich die Delegierten nicht. Anders als die CDU-Mittelstandsvereinigung (MIT), die sich im Vorfeld klar für Friedrich Merz positioniert hatte.

Kreisvorsitzender Marco Morten Pufke belässt es dabei, zu resümieren, dass es „buchstäblich bis zur letzten Minute spannend“ gewesen sei: Gemeinsam mit Annika Dresen (Werne), Landesministerin Ina Scharrenbach (Kamen), Heinrich Böckelühr (Schwerte) und dem früheren Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe (Werne) habe er „die Qual der Wahl“ gehabt.

Scharrenbach wurde selbst als Beisitzerin in den Bundesvorstand gewählt, der Kreisvorstand begrüßt das Aufrücken der NRW-Heimatministerin ins Berliner Führungsgremium: Man habe jetzt „einen kurzen Draht nach Berlin“.

Pufkes allgemeines Fazit zur neuen Parteichefin: „Frau Kramp-Karrenbauer ist ganz sicher eine gute Vorsitzende.“ Nun sei zu hoffen, dass sie einen klaren Kurs vorgebe und zugleich die Partei einige. „Keine leichte Aufgabe, aber so ist das eben in einer Volkspartei.“

 

 

(Auf dem Foto von links nach rechts: Annika Dresen, Heinrich Böckelühr, Hubert Hüppe, Ina Scharrenbach, Marco Morten Pufke)

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3 KOMMENTARE

  1. Für mich ist AKK eine Merkel 2.0. Es gab bei diesem Parteitag einen mutigen Redner. Der hat gesagt, wenn Merkel den Migrationspakt unterschreiben würde, würde sie Landesverrat begehen. Das hat mich überrascht, dass es in der CDU noch mutige und aufrechte Leute gibt. Die 5, die ich da auf dem Foto sehe, sind für mich Opportunisten, Karrieremacher, Pöstchenanstreber, eben Parteifunktionäre, die sich auf unsere Kosten ein schönes Leben machen.