Viel zu tun am Airport: 3 Festnahmen, 3 Rückweisungen, 15 Personen von Staatsanwaltschaften gesucht

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Bundespolizisten bei der Arbeit. (Quelle: BuPo St. Augustin)
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Jeweils drei Personen wurden festgenommen bzw. zurückgeschickt, gleich 15 Aufenthaltsverstöße flogen auf. Alles geballt an Weihnachten auf dem Dortmunder Airport.

Einige Highlights aus dem Weihnachtsfundus der Bundespolizei:

Gegen eine 40-jährige Serbin und einen 55-jährigen Mann aus Aserbaidschan wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet; Die Frau hielt sich am Tag der Kontrolle 30 Tage zu lange in Deutschland auf, der Mann sogar schon 108 Tage zu lange. „Nach Erhebung einer Sicherheitsleistung durften sie ausreisen“, schildert der BuPo-Sprecher.

Ein 33-jähriger Georgier wollte einreisen – doch gegen ihn war ein Leistungsbescheid offen in Höhe von 819,25 Euro, da er fünf Jahre zuvor – 2013 – gegen das Aufenthaltsgesetz verstoßen hatte. Er hatte damals offenbar keine Lust gehabt zu zahlen. Jetzt rief er seinen Bruder an – der zahlte die über 800 Euro – und der 33-Jährige durfte erneut einreisen.

Mit einem, so der BuPo-Sprecher, „total gefälschten spanischen Reisepass“ versuchte ein 34-jähriger Iraner von Dortmund aus nach London-Luton zu reisen. Bundespolizeien stellten die Fälschung fest und nahmen den Iraner in Gewahrsam. Ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung wurde gegen ihn eingeleitet.

Einen ähnlichen Versuch unternahm eine 23-jährige Frau aus dem Kosovo. Auch sie versuchte nach Luton auszureisen und legte bei der Kontrolle durch die Bundespolizei eine italienische Identitätskarte vor – auch diese gefälscht. Konsequenzen siehe oben.

Ein 19-jähriger Georgier, ein 20-jähriger Libanese und ein 33-jähriger Albaner wurden bei ihrer Ankunft am Airport postwendend zurückgeschickt: „Alle erfüllten nicht die erforderlichen Einreisevoraussetzungen. Ihnen wurde daher die Einreise verweigert, und mit  den nächstmöglichen Flügen mussten sie zurück in ihre Herkunftsländer reisen“, macht die Bundespolizei die strikte Konsequenz klar.

Last not least liefen den kontrollierenden Beamten an besagten 3 Tagen 15 Personen in die Arme, nach denen unterschiedlichste Staatsanwaltschaften wegen Straftatenverdacht suchten. In allen Fällen übermittelte die Bundespolizei die derzeitigen Aufenthaltsorte an die zuständigen Behörden.

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