Versuchter Totschlag: Mann tritt Wohnungstür ein und beschießt Nachbarn mit Armbrust

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Symbolbild einer Armbrust (Pixabay)
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Auf gute Nachbarschaft…

Mit einer Armbrust soll ein Iserlohner am späten Sonntagabend seinem Nachbarn einen brachialen Besuch abgestattet und auf den Kontrahenten geschossen haben. Der Angegriffene erlitt eine – zum Glück nur leichte – Pfeilverletzung am Hals, der Schütze sitzt in Untersuchungshaft.

Wie die MK-Polizei am Silvesternachmittag gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Hagen bekannt gab, wurde die Polizei gegen 23 Uhr am 30. 12. wegen lautstarker Streitereien zu einem Iserlohner Mehrfamilienhaus gerufen (an der Bremke). Der Streit uferte aus:

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen trat der 48-jährige Aggressor die Wohnungstür seines 31-jährigen Nachbarn ein und schoss mit einer Armbrust auf sein Opfer.

Gemeinsam mit einem Zeugen gelang es dem Angeschossenen, den ausgerasteten Nachbarn aus der Wohnung zu drängen. Sie verbarrikadierten sich und verständigten die Polizei.

Die Beamten konnten den Mann noch im Haus überwältigen und festnehmen.

Durch den Pfeil wurde das Opfer leicht am Hals verletzt. Eine medizinische Versorgung war nicht erforderlich.

„Der mutmaßliche Täter stand zur Tatzeit wahrscheinlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss“, informieren die Ermittlungsbehörden. „Ihm wurden Blutproben entnommen.“

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hagen wurde der 48-Jährige heute dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Totschlags, gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung. Die Tatwaffe wurde sichergestellt. Die Ermittlungen, insbesondere zum Hintergrund, dauern an.

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