Schaf gefesselt mit eindeutigen Absichten: Peta setzt 1000 Euro Belohnung aus

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Schafe auf einer Weide. (Archivbild: Rundblick Unna)
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Er fesselte ein Schaf und schickte sich offenbar gerade an, es zu missbrauchen. Sex mit Tieren nennt man Sodomie. Mit dieser Absicht schlich sich ein unbekannter Schafquäler am 29. 12. wie berichtet in einem Stall in  Bockum-Hövel und fesselte dort ein Schaf mit einem Strick (wir berichteten).

Die Tierrechtsorganisation Peta setzt jetzt eine Belohnung aus: 1000 Euro für Hinweise, die dazu führen, dass der Tierquäler ermittelt wird.

Sodomie sei ein in Deutschland nicht zu unterschätzendes Problem, schreibt Peta.  Die Tiere litten nicht nur körperlich, sondern auch psychisch. Die Tierrechtler setzen regelmäßig Belohnungen in Fällen von misshandelten oder ausgesetzten Tieren aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen. So geschah es z. B. auch beim fortgesetzten Missbrauch von Ponys vor zwei Jahren in Dortmund.

Für sexuelle Handlungen an Tieren sieht das Gesetz bis zu 25.000 Euro Geldbuße vor. Erfüllt die Handlung den Straftatbestand  Tierquälerei, sind bis zu 3 Jahren Haft möglich.

Bei dem aktuell gesuchten Schafquäler soll es sich um einen 25- bis 30-jährigen hageren Mann handeln, ca. 1,75-1,80 m groß, etwas längere, dunkle Haare. Er trug einen längeren Anorak. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 916-0 entgegen.

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