Kradfahrer (18) liegt schwer verletzt auf Straße – Polizei schickt Gaffende energisch weiter

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Rettungswagen. (Archivbild RBU)
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Gaffende Passanten schickte die Polizei energisch weiter. „Hier gibt es nichts zu sehen!“

Auf der Wilhelmstraße im Hammer Westen ist gestern Abend (4. Januar) ein 18-Jähriger mit seinem Kleinkraftrad schwer verunglückt. Gegen 20.10 Uhr prallte der junge Mann unweit der Einmündung Pestalozzistraße stadteinwärts auf einen vor ihm fahrenden Opel auf. Am Steuer des Vectras saß eine 26-jährige Frau.

Der Aufprall auf den Pkw war so heftig, dass der junge Kradfahrer stürzte und schwer verletzt auf der Fahrbahn liegen blieb. Unmittelbar darauf trafen Polizisten ein, die den Verunglückten bis zum Eintreffen des Rettungswagen und des Notarztes betreuten.

Währenddessen blieben Passanten stehen und wollten die Erstversorgung des Verletzten beobachten. Das unterbanden die Beamten allerdings energisch, forderten die Gaffer nachdrücklich zum Weitergehen auf.

„Der Kradfahrer wurde mit noch aufgesetztem Helm mit einem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Aufgrund eines Milzrisses musste der 18-Jährige operiert und anschließend stationär aufgenommen werden“, heißt es im Bericht der Polizei. Die Opelfahrerin blieb uunverletzt, der Sachschaden an beiden Fahrzeugen zusammen beläuft sich auf geringfügige 500 Euro.

Das Kleinkraftrad wurde polizeilich sichergestellt und vom Unfallort abgeschleppt.

Die Wilhelmstraße wurde während der Unfallaufnahme bis etwa 21 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt, der Linienbusverkehr umgeleitet.

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