Mann randaliert mit Messern in Flüchtlingsunterkunft

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Symbolbild, Pixabay
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Er randalierte mit einem Messer, wurde festgenommen, in eine Fachklinik gebracht, um am selben Abend wieder hinauszuspazieren und in seine Unterkunft zurückzukehren – dort bedrohte er erneut einen Mitbewohner mit einem Messer. Er hatte sich gleich eine ganze Sammlung davon angeschafft…

Gleich zweimal mussten Polizeibeamte des Märkischen Kreises am Freitag zur selben Flüchtlingsunterkunft ausrücken.

Der erste Alarm kam am Morgen kurz vor 8 Uhr: Mitarbeiter der Stadt Plettenberg meldeten eine randalierende Person in einer kommunalen Unterkunft. Als die Polizei eintraf, öffnete der Randalierer seine Tür nur einen Spalt breit: In der Hand hielt er ein Messer.

Die Polizeibeamten drangen ins Zimmer ein. Gegen seine Festnahme wehrte sich der Asylbewerber massiv, während er unter seinem Pullover die Waffe versteckt hatte; ein Brotmesser.

Den Beamten gelang es schließlich, den ausgerasteten Mann zu überwältigen. Sie schrieben eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Der 30-Jährige wurde in eine Fachklinik gebracht, die Hans-Prinzhorn-Klinik.

Dort blieb er aber nicht lange: Am Abend desselben Tages kreuzte er erneut in seiner Unterkunft auf, war wieder mit einem neuerlichen Messer bewaffnet und bedrohte nun damit einen Mitbewohner auf dem Flur.

„Diesmal ließ sich der Mann widerstandslos festnehmen“, schildert der Polizeisprecher des MK hinzu und ergänzt zu der wiederholten Bewaffnung des Asylbewerbers, dass dieser gleich ein ganzes Arsenal diverser Messer und Scheren in seinem Zimmer hortete.

Im Anschluss an seine erneute Festnahme wurde der 30-Jährige zwangseingewiesen.

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