Mit Kantholz bewusstlos geprügelt – AfD-Kreisverband entsetzt über brutale Attacke auf Bremer Vorsitzenden

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Symbolbild Gewalt. (Quelle: Pixabay)
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Mit einem Kantholz schlugen drei Vermummte ihr Opfer aus dem Hinterhalt bewusstlos, traten weiter gegen seinen Kopf ein – ein Bauarbeiter ging dazwischen und rettete dem Schwerverletzten womöglich das Leben.

Mit fassungslosem Entsetzen reagiert der AfD-Kreisverband Unna auf die brutale Attacke gestern Abend (7. 1.) auf den Bremer Landesvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz.

Der Bremer AfD-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz. (Foto: AfD Bremen)

Schockierende Bilder des Schwerstverletzten stellte die AfD Bremen zusammen mit einer Pressemitteilung auf ihre Homepage ein. Sie verbreiten sich rasend schnell im Internet.

HIER ist ein Video des Tathergangs, das die Polizei Bremen am Freitag 11. 1. online stellte:

Für AfD-Kreisverbandssprecher Michael Schild aus Fröndenberg war der brutale Überfall am gestrigen Abend „ein Attentat, ein Mordanschlag auf einen AfD-Politiker! Als MdB ist er ein Teil unserer Legislative, damit ist dieses Attentat ein Anschlag auf unsere Demokratie selbst, ein Attentat auf uns alle!“

AfD-Kreisverbandssprecher Michael Schild. (Foto: AfD Kreis Unna)

Die Tat trage „die Handschrift der Antifa. Sie ist eine terroristische Organisation! Sie gehört verboten!“

Das „Das Klima für diese Gewalt gegen Andersdenkende“ haben nach Schilds Überzeugung aber „die Politiker der Altparteien geschaffen. Diese sind die eigentlichen Täter!“ So habe der stellv. SPD-Bundesvorsitzende Ralf Stegner öffentlich gefordert, das „Personal“ der AfD zu „attackieren“ (es geht um einen Tweet von 2016). Damit, so Michael Schild, habe er „gedanklich mit geschlagen und getreten“.

In Bremen ermitteln Staatsschutz und Staatsanwaltschaft jetzt wegen möglichen politischen Motiven für den blutigen Angriff.

Im Netz herrscht währenddessen neben Betroffenheit, Entsetzen und Wut über die Attacke auch Unverständnis darüber, dass die AfD Fotos des schlimm zugerichteten Politikers im Internet verbreitet. Die Schuld an dem Klima der Gewalt den anderen Parteien zu geben (z.B. der SPD), halten deren Vertreter für grotesk. 

Die FAZ schrieb dazu am Dienstagnachmittag: „Während seines Studiums war der Diplom-Pädagoge für ein paar Monate Mitglied der DKP, 2013 trat Magnitz der AfD bei, deren Sprecher er 2015 in Bremen wurde.
Gewalt gegen die AfD und ihre Mitglieder scheint darüber hinaus zuzunehmen. Erst am Donnerstag hat es einen mutmaßlichen Sprengstoffanschlag auf die AfD-Zentrale im mittel-sächsischen Döbeln gegeben. Die Polizei nahm daraufhin drei Männer deutscher Staatsangehörigkeit im Alter von 29, 32 und 50 Jahren fest. Die Ermittlungen dauern weiter an.“ https://www.faz.net/…/bundesregierung-verurteilt…

 

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3 KOMMENTARE

  1. Es sollte noch erwähnt werden, dass dieser Mordanschlag von der linksradikalen Antifa im Internet reichlich Lob erntet. Auch wenn die Bilder dramatisch sind: SPD, GRÜNE, LINKE und Kirchen sollten sich diese Bilder vor Augen halten, wenn das nächste Mal gemeinsam mit der Antifa ein „breites Bündnis“ gegen die AfD gebildet wird und zum „Kampf“ aufgerufen wird.

  2. Ergänzend sei daran erinnert, dass Frau Kipping(LINKE) die AfD für den Kratzer am Hals des Bürgermeisters von Altena verantwortlich machen wollte:
    https://www.welt.de/newsticker/news2/article171034148/Linke-macht-AfD-mitverantwortlich-fuer-Angriff-auf-Buergermeister-von-Altena.html

    Armin Laschet (CDU) hatte damals die gleichen wirren Ansichten:
    https://www.welt.de/regionales/nrw/article171048305/Entschiedener-gegen-Hetze.html