Kriminellen arglos in Hinterhof gefolgt: Werber (20) niedergeschlagen und beraubt

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Symbolbild Gewalt. (Quelle: Pixabay)
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Er wollte Fördermitglieder für eine Organisation werben – und fiel Straßenräubern in die Hände.

Am hellen Mittwochnachmittag ist in Lüdenscheid ein 20-jähriger Mann niedergeschlagen und ausgeraubt worden. Der junge Mann wollte Fördermitglieder für eine Organisation werben und kam deshalb an der Eislaufbahn am Rathausplatz ins Gespräch mit zwei Männern.

„Die zeigten nach seiner Einschätzung Interesse und luden ihn ein, sie „um die Ecke“ zu begleiten“, schildert die Polizei MK das perfide Vorgehen der Kriminellen. Denn dort „um die Ecke“ wohnten sie angeblich.

Der gutgläubige 20-Jährige folgte dem Duo in einen Hinterhof, wo sich plötzlich einer der beiden umdrehte und ihm einen Faustschlag versetzte.

Das Opfer ging zu Boden. Während ihn einer der Täter festhielt, durchsuchte ihn der Komplize und entwendete ihm Smartphone und Brieftasche aus der Jacke.

Der leicht verletzte 20-Jährige lief zurück zu seinen Kollegen am Rathausplatz und alarmierte die Polizei.

Der erste Räuber soll etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß sein und braune Augen haben. Er trug einen Drei-Tage-Bart, eine schwarze Markenwintermütze, eine grau-beigefarbene Jacke, eine Jeanshose und schwarze Schuhe. Zu dem zweiten Verdächtigen gibt es nur eine Angabe zur Größe: Er soll etwa 1,80 bis 1,90 Meter groß sein.

Die Lüdenscheider Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 02351/9099-0.

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