Besseres WLAN in Unnas Bummelzone – für Stadtwerkekunden ohne Zeitlimit

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Martin Bick (li), Jürgen Schäpermeier. (Foto Stadt Unna)
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Stabileres und schnelleres WLAN in der Unnaer Fußgängerzone wird verheißen. Allerdings bleibt das kostenlose Internet für Nichtkunden der Stadtwerke weiterhin auf 30 Minuten am Tag begrenzt.

Die Stadt will das kostenlose drahtlose Internet in der Bummelzone merklich verbessern. Sieben Zugangspunkte – auf Massener Straße und Bahnhofstraße – ermöglichen Besuchern der Innenstadt seit Juni 2014 einen Download mit Geschwindigkeiten von bis zu 16 Mbits.

In diesem Jahr wollen Stadt und Stadtwerke die Geschwindigkeit auf bis zu 100 Mbit Download erhöhen.

Möglich macht das der Glasfaserausbau in der Fußgängerzone, erklrärt Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Schäpermeier, „wir erwarten im Laufe dieses Jahres eine Verbesserung.“ Der SWU-Chef weiß, dass die Ansprüche von Besuchern in der Stadt auch im Bereich des drahtlosen Internets in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind.

Seit rund viereinhalb Jahren können die Passanten zwischen Bahnhof und Lindenbrauerei auf das drahtlose und kostenlose Internet zurückgreifen – bereitgestellt von den Stadtwerken und dem lokalen Provider HeliNet. Bis zu 500 Zugriffe täglich sind 2018 von Besuchern der Innenstadt vorgenommen worden – Tendenz steigend.

Doch die Technik ist inzwischen in die Jahre gekommen, weiß die Stadt. „In Spitzenzeiten kam es deshalb in der Vergangenheit auch schon mal zu Verzögerungen.“

Was nicht gut ist, denn „in Zeiten moderner Medien ist die freie Verfügbarkeit von schnellem drahtlosen Internet mehr als nur ein Werbemerkmal für eine Stadt“, unterstreicht Wirtschaftsförderer Martin Bick.

Kunden würden die Möglichkeit der Internet-Recherche auch während des Einkaufens schätzen und würden von modernen Innenstädten ein entsprechendes Angebot erwarten.

Stadtwerke und Provider Heli Net haben das Internetangebot für zwei Nutzergruppen aufgeteilt.

  • Stadtwerkekunden können das Netzwerk zu jederzeit und vor allem zeitlich unbegrenzt nutzen.
  • Gäste und Nichtkunden des Versorgers können das Angebot maximal 30 Minuten pro Tag nutzen.

Technisch folgt das Internet dem klassischen Anmeldeprinzip. Jeder Nutzer muss sich anmelden. Dies geschieht vor allem aus haftungsrechtlichen Gründen. Denn über seine Anmeldung ist der Nutzer identifizierbar, was beim Nutzen strafrechtlich-relevanter Inhalte die Aufklärung erleichtern soll.

Nicht-Kunden der Stadtwerke erhalten einen Zugangscode, mit dem sie sich mit ihrem internetfähigen Tablet oder Smartphone einwählen können. Kunden der Stadtwerke können sich mit ihrer Vertragsnummer anmelden.

Ziel ist es, auf Dauer in der Innenstadt einen 5G-Standard zu erreichen. „Wir schaffen als Stadt die Voraussetzung für die digitale Zukunft“, sagt Martin Bick.

 

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