Dröhnende Musik um 5.30 Uhr früh – selbst Stromabstellen half nicht

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Symbolbild / Quelle Pixabay
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Diesen Ruhestörer beeindruckte schlicht und ergreifend  gar nichts.

Um 5.30 Uhr in der Früh beschallte heute ein 45-Jähriger in Lüdenscheid derartig dröhnend seine Wohnungsnachbarn mit Musik, dass diese die Polizei alarmierten.

Die Beamten klingelten, was der Mann trotz des Lärmorkans auch irgendwann hörte. Er machte aber keinerlei Anstalten, den Gesetzeshütern die Tür zu öffnen.

So musste man durch die geschlossene Wohnungstür miteinander kommunizieren. Die Polizeibeamten gaben dem halsstarrigen Musikfreak also laut und deutlich zu verstehen, dass er sofort die überlaute Beschallung abzudrehen habe. Dazu hatte der Herr keine Lust – es dröhnte weiter unfassbar laut aus der Wohnung.

Also wurde dem 45-Jährigen kurzerhand der Strom abgedreht. In die nun folgende plötzliche Stille hinein drohten die Polizeibeamten dem Mieter (immer noch durch die geschlossene Tür hindurch) Folgemaßnahmen an.

Wie stark dies allerdings den Radaumacher beeindruckte, erwies sich kurz danach: Der (betrunkene) Wohnungsmieter schloss nämlich wütend die Tür auf, rannte in den Hausflur und begann dort lautstark herumzurandalieren: Nun richtete sich sein Zorn vor allem gegen die Nachbarn, die ja die Polizei gerufen hatten…

Die nahm den hartnäckigen Kunden dann schlussendlich unter ihre Fittiche und verfrachtete ihn zur Wache, wo er den Rest der „Nacht“ – die ja schon praktisch vorbei war – im Gewahrsam verbrachte.

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