Neue Grundsteuer von 843 Punkten: Jetzt trudeln sie ein, die „blauen Briefe“

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Briefkopf eines Grundsteuerbescheids, Foto RB.
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Die „blauen Briefe“ aus dem Unnaer Rathaus trudeln jetzt bei den Unnaer Grundbesitzern ein.

Den seit Wochenbeginn verschickten Bescheiden für die Grundbesitzabgaben 2019 können die Bürger nun entnehmen, um welchen Betrag sich der erhöhte Hebesatz (auf 843 von vormals 762 Punkten) konkret für sie auswirkt.

Die Stadt Unna rechnet insgesamt mit 19 Mio. Euro pro Jahr durch die Grundbesitzabgaben ihrer Bürger.

Für eine 2-3-Zimmerwohnung (ca. 80 qm) in einem Fünffamilienhaus liegt die Mehrbelastung beispielsweise bei rund 20 Euro im Jahr im Vergleich zu 2018.

Vermieter können die Grundsteuer B komplett an ihre Mieter weitergeben.

Die deutliche Erhöhung der Grundbesitzabgaben für den neuen Doppelhaushalt 2019/20 hatte der Unnaer Rat wie berichtet im Zuge der Haushaltssicherung mehrheitlich beschlossen. Unna erhebt damit im Kreisvergleich weiterhin die dritthöchste Grundsteuer – hinter Bönen (940) und Schwerte (jetzt 880 Punkte).

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