Sicherheitsgefühl Älterer stärken: „Senioren helfen Senioren“ sucht neue Beratende

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Die Seniorenberater der Kreispolizeibehörde Unna waren 2018 auch aktiv im Kreisgebiet bei Ärzten und Zahnärzten unterwegs, um mit Plakaten zum Themenbereich „Falscher Polizeibeamter am Telefon“ in den Praxisräumen aufmerksam zu machen und Präventionsmaterialien auszulegen. Dienststellenleiterin des Kriminalkommissariats Kriminalprävention/Opferschutz, Kriminalhauptkommissarin Heike Redlin (links), und Kriminalhauptkommissarin Petra Landwehr (rechts), Projektleiterin „Senioren helfen Senioren“ (ShS), überreichten das Material an die ShS-Teams im Kreisgebiet. (Foto: ShS)
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„Senioren helfen Senioren“ dabei, souveräner mit und in kritischen Situationen umzugehen – ganz oben steht das Ziel, das subjektive Sicherheitsgefühl zu steigern.

Die Polizei bildet auch in diesem Jahre wieder ehrenamtliche Seniorenberaterinnen und Seniorenberater für den Kreis Unna aus. 110 gibt es derzeit.

Für das neue Seminar Mitte März können sich interessierte Ältere jetzt bewerben. Angeboten wird es vom Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Kreispolizeibehörde Unna. Name ist Programm: „Senioren helfen Senioren“ (ShS).

„Sind Senioren bevorzugte Opfer von Straftaten? Müssen Senioren Angst haben, sich in der Öffentlichkeit zu bewegen?“ Um solche und weitere Fragen geht es im Seminar vom 11. bis 15. März 2019 (Montag bis Freitag) im Kreishaus Unna. „Kleinkriminalität kennt eben keine Grenzen“, wissen die Ehrenamtlichen. Sie versprechen „eine hochinteressante Woche mit einem umfangreichen Themenkomplex“ – täglich von 8:30 Uhr bis 15:30 Uhr.

Die Teilnehmenden lernen Strukturen der Alltagskriminalität kennen, sie lernen Grundlagen zu Prävention und zum Opferschutz. Intensiv, u. a. auch in Rollenspielen, werden sie auf ihre ehrenamtliche Tätigkeit vorbereitet.

Auch auf Friedhöfen sind Seniorenberater präsent. Sie informieren hier zum Beispiel darüber, Taschen auch während der Arbeit „im Auge“ zu behalten. (Foto: ShS)
Wie schütze ich Haus und Wohnung am besten vor Einbruch? Seniorenberater informieren kompetent darüber. So ist das Team aus Bergkamen beispielsweise einmal im Monat im Bergkamener Rathaus mit einem Info-Stand zu Gast.
(Foto: ShS)

Nach erfolgreicher Seminarteilnahme stocken die Berater die bestehenden, regional tätigen Seniorenberater-Teams auf und sind im Kampf gegen die Kleinkriminalität unterwegs.

Sie informieren und geben Ratschläge, halten Vorträge und schauspielern sogar manchmal, um in Rollenspielen zu verdeutlichen, wie Mann/Frau sich gegen Diebe, Einbrecher, Rowdies in Bus und Bahn und… und… und… schützen kann und sich Situationen angepasst richtig verhält: Beispielsweise bei unerwünschten Anrufen, bei Belästigungen an der Haustür, bei Käufen im Internet und vielem mehr.

„Messbar ist der Erfolg der Arbeit zwar nicht, und doch lassen Rückmeldungen erahnen, dass die Arbeit der derzeit 110 aktiven Seniorenberaterinnen und Seniorenberater oftmals von Erfolg gekrönt ist“, endet die Mitteilung.

Mit zum Angebot der Seniorenberater gehören auch Schulungen bzgl. richtigem Verhalten im Umgang mit Rollatoren. Am Ende der Schulungen werden die Rollatoren der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Reflektorfolie versehen, hier angebracht durch Seniorenberaterin Appolonia Wastl. (Foto: ShS)

Bewerber sollten mitten im Leben stehen und Spaß daran haben, neue Erfahrungen zu sammeln und das Erfahrene an Gleichaltrige weiterzugeben. Intensiver Kontakt mit dem Kommissariat Kriminalprävention und Opferschutz ermöglicht kontinuierliche Fortbildung.

 Anmeldungen unter Tel. 02307 9214914 (Kriminalhauptkommissarin Petra Landwehr) oder unter 02307 9214916 (Kriminalhauptkommissar Volker Timmerhoff).

 

PM: Senioren-helfen-Senioren

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