„Antänzerin“ will Mann ausrauben – der wehrt sich vehement

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Symbolbild / Archiv Rundblick
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In der Regel man/n ja nichts dagegen, von einer Frau angetanzt zu werden…. Doch diese tänzelnde Dame hatte Kriminelles im Sinn, und das merkte der von ihr Auserwählte zum Glück noch früh genug…

Der 46-jährige Dortmunder begegnete der besagten aufdringlichen Frau  (und nicht nur ihr) heute früh, 5. 2., gegen 1.20 Uhr im Dietrich-Keuning-Park. „Am Eingang des Parks, zwischen der Agentur für Arbeit und der Musikschule, fiel ihm eine fünfköpfige Personengruppe auf“, berichtet die Dortmunder Polizei.

Kurz darauf gingen ein Mann und eine Frau aus der Gruppe auf den 46-Jährigen zu, fragten nach einer Zigarette.

Als der Dortmunder entgegnete, er hätte keine Zigaretten, wurden die beiden immer penetranter: Und die Frau suchte schließlich sogar Körperkontakt, umarmte und begrapschte den überrumpelten Mann – eine Diebesmasche, die die Polizei als „Antanzen“ kennt.

Der 46-Jährige stieß die aufdringliche Dame weg, die sofort anfing, ihn zu treten. Zugleich bemerkte der Dortmunder: Sein Handy war weg. Er konnte es aus den Händen der Diebin wieder an sich reißen, woraufhin nun der Begleiter der Frau in Aktion trat und ihm die Faust ins Gesicht schmetterte.

Der 46-Jährige wehrte sich aber weiter so vehement, bis das Pärchen schließlich die Flucht ergriff.

Beschreibung des Duos:

Beide haben vom Aussehen her „einen südosteuropäischen Phänotyp“ und sind 22-28 Jahre alt. Der Mann ist 175-180 cm groß, trug Jeans, eine gefütterte, dunkle Kunstlederjacke, hatte kurze braune Haare und einen Dreittagebart.

Die Frau ist circa 170 cm groß, Haare bis zum Kinn, trug eine helle Hose und weiße/helle Schuhe sowie einen graubraunen Mantel aus Kunstpelz.

Der Rest der Gruppe soll sich nach Aussage des Opfers noch vor der eigentlichen Tat entfernt haben.

Hinweise bitte an die Kriminalwache unter 0231-132-7441.

Stichwort Antanzen:

Unter „Antanzen“ versteht die Polizei eine besondere Form des Trickdiebstahls, an der immer mehrere Täter beteiligt sind: Der „Antänzer“ nähert sich dem Opfer mit tänzerischen Bewegungen, „umtanzt“ und umarmt es, so dass das Opfer abgelenkt ist und unbemerkt bestohlen werden kann. Das tut entweder der Antänzer selbst oder ein weiterer Täter. Einer oder mehrere stehen währenddessen außerdem Schmiere. Typisch ist diese Masche für Tätergruppen aus den Maghreb-Staaten und aus Süd/Osteuropa. (Quellen: Polizei DO, Rundblick-Archiv)

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