Den Verlust besser bewältigen – Trauerreise für Hinterbliebene nach Borkum

0
135
Borkum (Bild: Pixabay)
Facebookrss

Trauer braucht Zeit, braucht Geduld, oft hilft aber auch ein zeitweiliger örtlicher Wechsel.

Nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen fühlen sich die Hinterbliebenen oft, als würde auch ihr Leben nun beendet sein. Zumindest hat das bisherige Leben ein Ende, einen grundlegenden Wandel. Da fällt es oft schwer, neue Wege und Formen für das eigene Weiterleben zu finden.

Die Möglichkeit dazu bietet die Trauerreise, die der Ev. Kirchenkreis Unna und die Diakonie Ruhr-Hellweg nun gemeinsam anbieten.

Die beiden Pfarrerinnen Helga Henz-Gieselmann und Renate Weißenseel begleiten die Gruppe. „Wir möchten, dass die Teilnehmenden mit Menschen in einer vergleichbaren Situation ins Gespräch kommen, in die eigene Seele horchen, neue Impulse aufnehmen und den Zauber und die Kraft der Naturgewalten hautnah erleben“, so die Seelsorgerinnen.

„So kann es gelingen, dass Menschen in ihrer Trauer an einem wohltuenden Ort in geschützter Atmosphäre Leben neu einatmen.“ Das Maß an Stille und Aktivität sowie an Gemeinschaft und Zurückgezogenheit kann dabei jeder für sich selbst bestimmen. Die beiden Pfarrerinnen begleiten die Gruppe durch inspirierende Angebote und bieten auch die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen.

Die Reise führt auf die Insel Borkum und findet von Montag, 25. März. bis Sonntag, 31. März statt. Untergebracht ist die Gruppe in der Familienfreizeitstätte „Alter Leuchtturm“. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt.

Der Preis pro Person beträgt 685 Euro für ein Einzelzimmer bzw. 760 Euro im Appartement mit sechs Übernachtungen in Vollpension inklusive Reisebegleitung.

Weitere Infos und Anmeldungen sind beim Reisedienst der Diakonie möglich unter der kostenlosen Rufnummer 0800 58 90 257 oder unter https://www.diakonie-reisedienst.de/trauerreise-borkum-2/

PM: Diakonie Ruhr-Hellweg e.V.

Facebookrss