„Fremdschämen“ über Flickenteppich auf Massener Straße – Stadt erklärt den Grund

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Das geflickte Pflaster. (Foto: Privat / Annett Kyncl)
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Schön ist anders.

Im oberen Bereich der Fußgängerzone auf der Massener Straße ist ein objektiv hässlicher Flickenteppich ausgerollt worden. Wackelige Pflastersteine wurden Ende letzter Woche herausgenomen, nicht aber wieder eingesetzt und neu befestigt, sondern ersetzt durch dunkle Asphaltflecken.

Die sorgten für fast ausschließlich höhnische bis offen entsetzte Kommentarfluten auf unserer Facebookseite.

„Passt zur derzeitigen Ratspolitik“, „sooo hässlich!“, „Fremdschämen für Unna…“ kommentierten Dutzende Leserinnen und Leser.  Vereinzelte zeigten aber auch Verständnis für diese Maßnahme der Stadt, die vermutlich der Sicherheit dienen solle  – Stichwort Stolpersteine (so ist es) und die doch eh nur ein Provisorium sei bis zur grundlegenden Neugestaltung der Fußgängerzone, die im März 2020 just auf der Massener Straße beginnen soll. (Bericht HIER)

Das geflickte Pflaster. (Foto: Privat / Annett Kyncl)

Stadtsprecher Christoph Ueberfeld teilte uns auf Anfrage zu dem Flickenteppich mit:

„Die Fußgängerzone wird täglich durch die Straßenkontrolle der Stadtbetriebe gesichtet. Unmittelbar festgestellte kleinere Schäden werden durch die Mitarbeitenden der Stadtbetriebe umgehend behoben.

Im Umfang größere Schäden werden von den Straßenkontrolleuren gesichert und dem Tiefbauamt gemeldet. Dies beinhaltet eine schnelle Reparatur durch Fremdfirmen.

In dem von Ihnen angesprochenen Fall wurden kleinere Beschädigungen durch die Entnahme von Pflastersteinen und dem Einbau von Heißasphalt zur Wahrung der Verkehrssicherheit behoben.“

Die Visualisierung der Entwurfsplanung für die „neue“ Massener Straße. (Quelle: Stadt Unna)

 

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