Neue Ampel, neue Abbiegespur: Unnas Politik entdeckt den Massener Hellweg

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Ortsschild von Massen. (RBU-Archivbild)
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Der Verkehr auf Massens Hauptverkehrsstraße, den Hellweg, treibt plötzlich die Lokalpolitik um: Die Grünen beantragen eine Ampel am Massener Hellweg/Massener Bahnhofstraße, jetzt beantragt die CDU eine neue Abbiegespur an der Kreuzung Hellweg/Bismarck-/Kleistraße.

Dies auch schon mit Blick auf die mögliche Neuansiedlung von Aldi und Edeka an der Massener Bahnhofstraße/Kletterstraße, wie sie in ihrem Antrag bemerkt.

Denn nach der FDP und zuvor der SPD will auch die CDU-Fraktion der Einzelhandelsansiedlung des Löer Immobilien-Managements zustimmen, sagte uns Fraktionschef Rudolf Fröhlich am Donnerstagabend auf Anfrage.

Folgendes schwebt den Christdemokraten zur verkehrlichen Entzerrung für den Massener Hellwegs vor:

Grafik der von der CDU vorgeschlagenen neuen Verkehrsführung. (Quelle CDU Fraktion Unna)
  • In Fahrtrichtung Unna soll die Linksabbiegerspur, die in die Bismarckstraße führt, verschwinden,
  • statt dessen soll eine neue Rechtsabbiegerspur in die Kleistraße eingerichtet werden, die neben einer weiterführenden Spur über den Hellweg eingerichtet wird.

Die Stadtverwaltung soll die erforderlichen Gespräche sind mit dem Straßenbaulastträger Straßen.NRW führen.

Begründung und Sachverhalt:

„Die verkehrliche Belastung des Massener Hellwegs kommt zu Spitzenzeiten an einigen Knotenpunkten an ihre Grenzen. So staut sich u. a. der Bereich zwischen Kleistraße und Massener Bahnhofstraße“, stellt die CDU Offensichtliches fest.

Eine Zufahrt auf den Massener Hellweg von der Massener Bahnhofstraße aus in Richtung Unna werde dadurch erschwert, dass sich der Verkehr an der Kreuzung Massener Hellweg/Bismarckstraße/Kleistraße staue. Denn aus Richtung Dortmund müssten sich an der Ampel Rechtssabbieger in die Kleistraße und Geradeausfahrer eine Spur teilen.

Die Linksabbiegerspur in die Bismarckstraße werde hingegen wenig befahren.

Eine erste Entlastungsmaßnahme erscheint der CDU-Fraktion daher durch eine neue Fahrbahnmarkierung relativ einfach gestaltbar zu sein (siehe Grafik).

Die Schlussbemerkung zielt auf das im Ortsteil umstrittene geplante Aldi/Edeka-Doppel ab:

„Im Hinblick auf eine mögliche neue Gewerbeansiedlung in diesem Bereich wäre es auch ein Beitrag für eine entlastend wirkende verkehrliche Anbindung.“

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