13-Jährige im Zug sexuell belästigt

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Symbolbild / Archiv Rundblick
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In einer Regionalbahn im Märkischen Kreis ist ein 13-jähriges Mädchen sexuell belästigt worden. Die Schülerin erzählte, dass der Mann sie anschließend noch eine geraume Zeit verfolgt hätte.

Die Bundespolizei berichtet heute über diesen Vorfall, der sich am vergangenen Montag, 4. Februar, in einem Personenzug der Linie RB 91 ereignet hat. Sie sucht nach einer weiteren jungen Frau, die der Täter ebenfalls angesprochen haben soll, sowie natürlich nach dem unbekannten Mann selbst.

Die 13-Jährige aus Werdohl begegnete dem Sextäter frühmorgens gegen 06:50 Uhr in der Abellio RB 91 auf dem Weg zur Schule nach Altena. Der ihr unbekannte Mann habe sie zuerst in ein belangloses Gespräch verwickelt. Dann sei er verbal anzüglich geworden, habe ihr Fragen mit  sexuellem Hintergrund gestellt.

Schließlich legte der zudringliche Fremde Hand an (an sich selbst), manipulierte im Beisein der 13-Jährigen an seinem Geschlechtsteil.

Beim Halt des Zuges in Altena verließ das Mädchen den Zug – der Fremde genauso. Dieser soll beim Aussteigen eine weitere Jugendliche/junge Frau angesprochen haben, die auf seine „Konversationsversuche“ aber nicht reagierte. Diese junge Frau soll circa 18-Jahre alt sein, lange blonde Haare, schwarze Winterstiefel, eine schwarze Leggins und eine schwarze Winterjacke getragen haben.

Sie verließ den Bahnhof in Altena über die Bahnhofsstraße.

Also beschloss der Mann offenbar, sich wieder auf sein jüngeres Opfer zu konzentrieren, und verfolgte die Schülerin noch eine geraume Zeit.

 

Er wird wie folgt beschrieben:

   - circa 175 bis 180 cm groß
   - sehr dünne Statur
   - kurz rasierte schwarze Haare
   - schwarzer Vollbart
   - schwarzes T-Shirt
   - graues Jacket
   - graue Stoffhose
   - schwarze, matte, Anzugschuhe
   - südosteuropäisches Erscheinungsbild

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen sexueller Belästigung/ Beleidigung ein und ordnete die Videosicherung aus dem Zug an. Zudem wird die oben beschriebene 18-Jährige darum gebeten, sich mit der Bundespolizei in Verbindung zu setzen.

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