„Lebloser“ Fahrgast auf ICE-Toilette beleidigt Polizisten und brüllt Naziparolen

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Symbolbild Bundespolizei. Quelle BuPo St. Augustin.
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Die erste Meldung klang mehr als beunruhigend: „Lebloser Fahrgast auf der ICE-Toilette!“

Es stellte sich heraus: Der Fahrgast war quicklebendig, nur sturzbetrunken. Als er wieder in die Senkrechte manövriert worden war, schrie er rechtsradikale Parolen.

Der angebliche Notfall wurde der Dortmunder Bundespolizei wurde in den gestrigen Abendstunden (11.2.) in einem ICE nach Dortmund gemeldet. Eine Person solle leblos in der Toilettenanlage des Zuges liegen, die Tür wäre dadurch blockiert und ein Zugang nicht möglich.

Als der Zug im Hauptbahnhof Dortmund einfuhr, hängten Bundespolizisten sofort die Tür aus, um an die vermeintlich akut bedrohte Person zu gelangen. „Als sie seine Vitalfunktionen prüften, wurde der Mann allerdings wach und war ansprechbar“, berichtet der Bahnpolizeisprecher.

Die Ursache seiner Verfassung war schnell klar: Der Mann hatte überreichlich Alkohol genossen und war auf der Toilette eingeschlafen.

Als die Streife den 37-jährigen Deutschen aus Gelsenkirchen auf den Bahnsteig begleitete, sah er sich bemüßigt, die Polizisten anzupöbeln und zu beleidigen. Dann hob er seinen Arm und rief verfassungsfeindliche Parolen.

Als er daraufhin mit zur Wache genommen werden sollte, beleidigte er die Streife fortwährend weiter; damit gab es natürlich umso mehr Gründe, ihn energisch zur Kontrolle zu bitten und erst mal seinen Alkoholpegel zu checken. 1,8 Promille.

Der Gelsenkirchener wurde wegen Beleidigung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angezeigt. Da er obendrein kein Ticket für den ICE vorweisen konnte, fängt er sich zusätzlich eine Strafanzeige wegen Leistungserschleichung ein.

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