Massener Initiative übergibt 1551 Protestunterschriften gegen neues Einzelhandelszentrum

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Marina Fischer (Bild, v.l.), Marcel Borgmann und Maike Hühnervogt überreichten die Unterschriftenlisten an Bürgermeister Werner Kolter. (Foto: Stadt Unna)
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Und das nächste Paket mit Protestunterschriften hat Unnas Bürgermeister heute in Empfang genommen.

Eine Woche nach den Eishallenrettern, die Werner Kolter über 6000 Unterschriften gegen den Abriss der Eissporthalle überreichten, besuchte ihn heute Vormittag (14.2.) in seiner Bürgersprechstunde eine Delegation aus Massen:

Die Initiative, vertreten durch Marina Fischer, Marcel Borgmann und Maike Hühnervogt, brachte dem Bürgermeister Listen mit 1551 Unterschriften gegen das geplante Edeka/Aldi-Neubaudoppel an der Massener Bahnhofstraße/Kletterstr./Massener Hellweg.

Wir berichteten darüber, dass der Bau dieses neues Einzelhandelszentrums – für das der Investor in den Startlöchern steht –  im Stadtteil umstritten ist. Die Gegner sorgen sich den Verlust ihrer letzten großen Frischluftschneise, argumentieren mit der schon jetzt hohen Verkehrsbelastung und sehen eine Überversorgung mit Lebensmittelmärkten im Stadtteil.

Die Politik tendiert aktuell mehrheitlich zum Bau der Märkte.

„Im Gespräch erläuterten die Vertreter der Initiative ihre Argumente gegen eine mögliche Ansiedlung“, berichtet die Stadtverwaltung von dem Besuch. „Bürgermeister Werner Kolter verwies auf die aktuelle Diskussion, in der verschiedene Themen noch sorgfältig geprüft werden müssen, und sicherte zu, diese Eingabe an den Rat weiterzuleiten.

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1 KOMMENTAR

  1. Als „Massener“ kann ich mir die wöchentlichen Großeinkäufe bei Rewe und Edeka nicht leisten und fahre somit den Aldi in Holzwickede oder Südkamen an. Und vielleicht denkt auch mal jemand an die älteren Einwohner Massens, die nicht mehr mit einem fahrbaren Untersatz zum Einkaufen fahren können. Sie wären dann dazu gezwungen ihre kleine Rente in dem teuren Rewe zu lassen. Vor 5 Jahren haben wir ein Haus gekauft, und sind in die Nähe des heutigen Edeka Marktes gezogen, um im späteren Alter diese kurzen Wege auch zu Fuß zurücklegen zu können. Auch wir müssen nun umdenken, könnten aber den Weg zum neuen Aldi/Edeka mit dem Bus fahren. Das würde zum Rewe nicht so einfach funktionieren, und dann wäre die nächste Überlegung, ein Verkauf des Hauses.