Mit Holzknüppel fast totgeschlagen: Ermittlungen wegen versuchter Tötung

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Symbolfoto / Quelle Orginalbild: Polizei NRW
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Die brutale Attacke auf drei Männer Samstagnacht in der Hammer Innenstadt  (wir berichteten HIER) wird von den Ermittlungsbehörden jetzt als versuchtes Tötungsdelikt geführt.

Denn der 55-Jährige, der mit einem Holzknüppel niedergeschlagen wurde, erlitt nicht nur „schwere“, sondern lebensgefährliche Verletzungen. Er musste notoperiert und ins künstliche Koma versetzt werden.

Am heutigen Donnerstag gab die Dortmunder Polizei zusammen mit der Staatsanwaltschaft auch erste Hintergründe zu den Angreifern bekannt.

Demnach handelte es sich bei den Personen, die sich den drei Männern in ihrem Pkw um kurz nach Mitternacht auf der Sternstraße in den Weg stellten, um „eine Gruppe junger Männer möglicherweise arabischer Herkunft im geschätzten Alter von 16 – 28 Jahren“.

Diese hinderten die drei Männer im Pkw – 25, 41 und 55 Jahre alt – an der Weiterfahrt.

Der 25-jährige Fahrer stieg daraufhin gemeinsam mit seinen beiden Begleitern aus.  Die drei seien mit der Gruppe in Streit geraten, berichten die Ermittlungsbehörden; und dieser Streit sei dann derart schlimm eskaliert, „dass der 55-jährige Hammer Bürger mit einem Holzknüppel niedergeschlagen und dabei lebensgefährlich verletzt wurde“, heißt es in der heutigen Schilderung.

Nicht erwähnt wird in der offiziellen Mitteilung, dass auch der 25-Jährige die brutale Gewalt der Angreifer schlimm zu spüren bekam: Ihm sollen beim Versuch, dem 55-Jährigen beizustehen, beide Arme gebrochen worden sein.

Die Polizei und die Staatsanwaltschaft suchen nunmehr gezielt nach „einer Person, die aus der Gruppe der Angreifer mit einem Mountainbike in Richtung Pauluskirche flüchtete.“ Nach Zeugenangaben handelt es sich bei dem Mountainbike um ein schwarz-grünes Modell mit einer auffälligen weißen LED-Leuchte.

Hinweise zur flüchtigen Person oder dem auffälligen Mountainbike an die Kriminalwache 0231-132-7441!

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