„Wenn du das machst, schlag ich euch und ganz Deutschland kaputt“

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Das sichergestellte Einhandmesser. (Foto BuPo)
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Mit obiger Drohung ging ein 19-Jähriger am  Samstag (16. 2.) am Dortmunder Hauptbahnhof auf Bundespolizisten los. In seiner Hosentasche wurde später ein Faustmesser gefunden.

Gegen 17:30 Uhr brachten Dortmunder Polizeibeamte den jungen Mann zur Bundespolizeiwache am Hauptbahnhof.

Eigentlich hatte der 19-Jährige nur einen simplen Rotlichtverstoß begangen (sprich: bei Rot über die Ampel). Doch er war gegenüber den Polizisten bereits gleich so widerspenstig und aggressiv aufgetreten, dass seine Identität bei der Bundespolizei festgestellt werden sollte

Im Verlaufe seiner Durchsuchung wurde der junge Syrer immer aggressiver, weigerte sich, die Anordnungen der Bundespolizisten zu befolgen, bedrohte sie und nahm schließlich eine „Kampfhaltung“ mit erhobenen Fäusten ein, schildert der BuPo-Sprecher. Und zitiert wörtlich die Ankündigung des jungen Mannes: „Wenn du das machst“ (er meinte: „Wenn du mich anfasst und durchsuchst“), „schlag ich euch und ganz Deutschland kaputt“.

Daraufhin wurde der Aggressor überwältigt und durchsucht – man fand ein Faustmesser. Es  wurde sichergestellt.

„Da der Asylbewerber über einen festen Wohnsitz in Dortmund verfügt, wurde er später aus dem Gewahrsam entlassen“, erklärt der Polizeisprecher die Ermangelung von Haftgründen gegen den 19-Jährigen.

Eingeleitet wurde ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

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