15-Jährige erstochen – „Körperverletzung mit Todesfolge“: Staatsanwaltschaft legt Revision ein

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Symbolbild / Pixabay
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Auf „Körperverletzung mit Todesfolge“ entschied das Dortmunder Landgericht am vorigen Mittwoch (13.2.) im Prozess um den tödlichen Messerangriff vor einem Jahr auf einem Parkdeck in Hörde – und verurteilte die heute 17-jährige Angeklagte zu 6 Jahren und 4 Monaten Haft.

Sie ging auf eine 15-jährige Mitschülerin los, tötete sie mit einem einzigen Messerstich.

Das will die Staatsanwaltschaft  nicht unwidersprochen hinnehmen. Sie hat gegen das Urteil fristgerecht Revision eingelegt.

Das berichtete heute Mittag der WDR.

Die Staatsanwaltschaft hatte auf Totschlag plädiert und eine entsprechend härtere Strafe gefordert – 7,5 Jahre Gefängnis.

Der tödliche Messerangriff auf die 15-jährige Alliyah hatte für bundesweites Entsetzen gesorgt. In dem heutigen WDR-Bericht wird die Verteidigerin der damals 16-jährigen Sabrina zitiert:

„Aus einem Streit um „Banalitäten“ wurde eine Schlägerei, sagte Verteidigerin Henriette Lyndian. Am Ende stach Sabrina mit einem Messer zu. Töten wollte sie nicht, das habe sie während des Prozesses mehrfach gesagt, so Henriette Lyndian. Auch, dass ihr die Tat „unendlich leid“ tue.

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