Teamarbeit und demokratische Schulkultur pflegen: Stephanie Friske nun offiziell Schulleiterin am GSG

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Nun auch offiziell Leiterin des Geschwister-Scholl-Gymnasiums: Stephanie Friske. (Foto: GSG Unna)
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Über ein Jahr leitete sie das GSG kommissarisch, seit dieser Woche steht es offiziell fest: Stephanie Friske ist die neue Schulleiterin am Geschwister-Scholl-Gymnasium Unna. Und die nun auch „offizielle Chefin“ freut sich sehr darauf, die Stärken ihrer Schule – wie die demokratische Schulkultur und das wertschätzende Miteinander, die das GSG auszeichnen – gemeinsam mit dem Kollegium, den Schülern und der Elternschaft weiterzuentwickeln.

Hier ist die offizielle Mitteilung, die uns das GSG am heutigen Mittag schickte.

Einige Schülerinnen und Schüler werden sich über diese Nachricht wundern, denn die Schulleitung, das war doch bisher auch schon „Frau Friske“.

Richtig ist, dass Stephanie Friske schon seit 2012 stellvertretende Schulleiterin am GSG ist und die Schule seit 2017, seit der Versetzung der vorherigen Schulleiterin Sandra Pohl zur Bezirksregierung, kommissarisch geleitet hat.

Seit dieser Woche ist die 47-Jährige, die bereits seit dem Jahr 2000 am GSG als Lehrerin für Englisch und Latein tätig ist, nicht mehr Stellvertreterin, sondern auch offiziell Leiterin der Schule. Alle schulischen Gremien und auch die Vertreter der Stadt Unna haben die Bewerbung einstimmig unterstützt und freuen sich, dass nun die Ernennung erfolgt und das GSG in guter Führung ist.

Voller Freude auf ihre neue Aufgabe am GSG ist die „neue“ Chefin, denn gerade das GSG habe Stärken, die ihr persönlich besonders wichtig seien. Dazu gehörten zum Beispiel „der respektvolle, menschliche und wertschätzende Umgang miteinander und der Wille von Lehrern, Schülern und Eltern, die Schule gemeinsam zu gestalten und weiterzuentwickeln“.

Entsprechend liegen Stephanie Friske besonders „Teamarbeit“ und „eine demokratische Schulkultur“ am Herzen, die nach ihrer Auffassung das zentrale Element einer gelingenden Schule sind und in der heutigen Zeit wichtiger denn je seien.

Das Geschwister-Scholl-Gymnasium (GSG) im Schulzentrum Nord in Königsborn. (Foto: Rundblick Unna)

Auf die Frage, wo sie das GSG in einigen Jahren sieht, antwortet Stephanie Friske unaufgeregt, dass sie die Stärken der Schule weiter ausbauen möchte.

Dazu gehöre es beispielsweise, weiterhin attraktive Bildungsprofile anzubieten – geschätzt werde das GSG seit vielen Jahren für den bilingualen Bereich.

I in den letzten Jahren sei das Gymnasium aber auch für seine besonderen Stärken und Angebote im mathematisch-naturwissenschaftlichen „MINT“-Bereich in Unna und über die Stadtgrenzen hinaus bekannt geworden.

Zu den vielen starken Seiten des GSG gehörten zudem die zahlreichen anderen Angebote, die viel Raum für individuelle Entwicklung und individuelle Schwerpunkte in vielen Bereichen, aber auch für soziales Lernen bieten:

„Das GSG hat dank eines engagierten Kollegiums ein sehr umfangreiches Bildungsangebot, das die unterschiedlichen Begabungen und Interessen unserer Schülerinnen und Schüler vielfältig anspricht – übrigens nicht nur im Unterricht und durch das weit gefächerte Kursangebot in der Oberstufe, sondern auch in Form von sehr engagiert geführten Arbeitsgemeinschaften und Aushängeschildern wie etwa der GSG Big Band. Das möchte ich beibehalten und weiterhin unterstützen.“

Zu den großen Herausforderungen, vor denen das GSG, wie alle anderen Gymnasien auch, aktuell stehe, gehörten die G9-Umsetzung (Wiedereinführung des 9-jährigen Wegs zum Abitur), die Weiterentwicklung der individuellen Förderung und die Digitalisierung. Dank der guten Zusammenarbeit der schulischen Gremien und des Engagements des Kollegiums gebe es auch vor dem Hintergrund dieser und anderer Herausforderungen „allen Grund, gelassen und zuversichtlich in die Zukunft des GSG zu blicken“, so Schulleiterin Friske.

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