Unfallzahlen gesunken – Aber: Ein Drittel mehr Unfälle mit Kindern im Kreis, vor allem Radunfälle

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Symbolbil / Quelle Pixabay
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Weniger Unfälle insgesamt (-211) –  8586, weniger Unfälle mit Verletzten, weniger Schwerverletzte und weniger Tote.

Eine sehr beunruhigende Entwicklung:

Die Zahl der verunglückten Kinder stieg um mehr als ein Drittel – von 95 auf 125 Mädchen und Jungen -, und es wurden 42 Prozent mehr Kinder bei Radunfällen verletzt.

Die Verkehrsunfallstatistik 2018 der Kreispolizeibehörde (KBU) Unna wurde heute (27.2.)  vorgestellt, ebenso wie in allen anderen Polieibehörden in ganz NRW.

Jeder Unfall, ob leicht oder schwer, ist einer zuviel.

Die KBU Unna unter Leitung von Landrat Michael Makiolla verdeutlicht das an ihrer „Unfalluhr“.

  • Alle  61 Minuten nahm die Polizei einen Verkehrunfall auf
  • Alle 4 Stunden gab es eine Unfallflucht
  • Alle 7 Stunden wurde ein Mensch verletzt
  • Alle 33 Stunden verunglückte ein Radfahrer
  • Alle 51 Stunden kam ein junger Fahrer, alle 58 Stunden ein älterer Fahrer zu Schaden
  • Jede Woche verunglückten 2 Kinder
  • Alle 4 Monate wurde ein Mensch getötet.

Tödliche Unfälle

Die drei tödlichen Unfälle des Jahres 2018 passierten in Kamen, Selm und Fröndenberg – ein Rollerfahrer, ein Motorradfahrer und ein Autofahrer kamen ums Leben.
Auszug aus der Unfallstatistik (Quelle KPB Unna)

Unfallursachen

Radfahrer

  • 29 % aller Verunglückten im Jahr 2018 waren Radfahrer, das ist fast jeder Dritte.
  • In ca. 40 Prozent dieser Unfälle wurde der Unfall durch den Radler selbst verursacht bzw. mitverursacht.

Gesamtentwicklungen in den Städten und Gemeinden

Unna: Positiv (negativ: mehr verunglückte Kradfahrer + 8 auf 30, radelnde Kinder + 4 auf 10 und erwachsene Fußgänger + 7 auf 31. Die Ermittlung der Unfallhäufungsstellen 2018 steht noch aus, dies waren sie im Vorjahr.

Holzwickede: Negativ (fast 15 Prozent Unfälle mehr)

Fröndenberg: Positiv (negativ: Verdoppelung verunglückter Senioren auf 10)

Schwerte: Negativ (17 Prozent Unfälle mehr)

Kamen: Positiv (aber 7 mehr verunglückte Kinder als im Vorjahr)

Bergkamen: NEGATIVüber 30 Prozent mehr Verunglückte!

Bönen: Eher positiv (aber Steigerung bei verunglückten jungen Fahrern um 4 auf 10)

Werne: Positiv – 20 Prozent weniger Verunglückte (ABER 8 verunglückte Radler mehr)

Selm: Negativ.

 

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