Auf Intensivstation geprügelt – Junge Frau bei Attacke nach Karnevalsfeier schwer verletzt

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Symbolbild Gewalt. (Quelle: Pixabay)
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Vorab: Über diese üble Attacke berichtete die Polizei bis zum Freitagabend mit keinem Wort initiativ.

Ein schlimmes Ende hat am gestrigen Weiberkarnevalsabend (28.2.) eine Karnevalsfeier in der Gemeinde Welver (Nachbarkreis Soest) genommen. Eine 25-jährige Frau erlitt bei einer blutigen Schlägerei so schwere Verletzungen, dass sie auf der Intensivstation des Werler Krankenhauses versorgt werden musste.

Inzwischen wurde sie in ein normales Krankenzimmer verlegt.

Bekannt wurde die schockierende Gewalttat, weil sich die Schwester und der Freund der Schwerverletzten bei der örtlichen Tageszeitung meldeten, dem Soester Anzeiger. 

Demnach sei die 25-Jährige auf dem Nachhauseweg direkt vor der Bördehalle von „sechs Typen angemacht“ worden. Unverzüglich sei die Situation eskaliert. Aus dem Wortgefecht zwischen der belästigten Frau, ihrer Schwester, dem Freund und den „sechs Typen“ entwickelte sich Rangelei, schließlich eine Schlägerei, so die Zeugen.

„Die Täter hätten auf die 25-Jährige sogar noch eingeschlagen und ihr in den Bauch getreten, als sie längst am Boden gelegen habe“,

heißt es im Bericht der Zeitung (Onlineausgabe). Auch ihre Schwester (26) und der 28-jährige Freund hätten Fausthiebe ins Gesicht abbekommen.

Der Rettungsdienst des Kreises Soest bestätigte den Transport zweier Verletzter am Donnerstagabend von der Bördehalle in Welver aus in Krankenhäuser.

Laut der Beschreibung der Zeugen soll es sich bei den Angreifern um sechs  südländisch aussehende, schwarzhaarige junge Männer gehandelt haben, aus Südeuropa, Nordafrika oder dem Nahen Osten. Weiteres sei in der Dunkelheit nicht erkennbar gewesen. 

„Seit Freitagnachmittag schließlich liegt auch der Leitstelle der Polizei der Fall vor“, schreibt der Anzeiger weiter. Sie bestätigte den Einsatz und dass der Hauptverdächtige, ein 29-Jähriger, ermittelt sei. „Er und ein weiterer Beteiligter  tragen zwar schwarze Haare und sehen eher südländisch aus. Doch sie sind deutsche Staatsangehörige und leben in Werl“, heißt es weiter.

Haftgründe gegen den Hauptverdächtigen gebe es nicht.

Wieso die Polizei zunächst nichts zu dem Fall sagen konnte, konnte sich ein befragter Polizeisprecher heute Morgen nur so erklären, dass die Kollegen der Nachtschicht zum Schreiben des Einsatzberichts bis zum Nachmittag noch keine Zeit gehabt hätten.

Auf jeden Fall solle „der Fall aufgearbeitet werden“.

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2 KOMMENTARE

  1. Ich schäme mich ein Deutscher zu sein. Wie kann es sein, dass unsere Polizei so verkommen ist? Ich bin in diesem Land aufgewachsen, aber jetzt fühle ich mich fremd in meiner eigenen Heimat. Die junge Frau und ihre Begleiter tuen mir sehr leid und ich wünsche besonders der jungen Frau, dass sie diese Tat körperlich und seelisch, so gut es geht, übersteht. Ich bin nur traurig und wütend, was aus diesem Land geworden ist. Mein Hass, ja Hass, richtet sich gegen die Politiker die dies alles möglich gemacht haben. Und auch gegen meine Landsleute, denen das Wohl ihrer eigenen Landsleute so gleichgültig ist. Ist das denn alles, wenn es einem materiell gut geht? Und alles andere geht mir am Ar*** vorbei? Ich habe keine Hoffnung mehr für dieses Volk. Denn wer seine eigenen Frauen, Mädchen und Kinder nicht mehr schützt, ist so verkommen, so verdorben, was soll man mit solchen Leuten machen, wie soll man mit solchen Menschen zusammenleben, eine Zukunft aufbauen.

  2. Ein Frau wird von sechs Südländern angemacht und auf die Intensivstation geprügelt. Zuerst will die Polizei nicht darüber reden(aus welchen Gründen auch immer). Nachdem der Verdächtige gefasst ist, muss die Polizei sofort verkünden: „Es ist ein Werler mit deutscher Staatsbürgerschaft!“
    Kein Wort über einen eventuellen Migrationshintergrund, kein Wort darüber, wie lange der mutmaßliche Täter schon „deutscher Staatsbürger“ ist.

    Ein derartige Berichterstattung durch die Polizei ist NICHT vertrauensfördernd.
    JA, der Migrationshintergrund IST relevant, wenn Frauen nach sexuellen Anmachen halb totgeprügelt werden!!!
    Wo sind die Frauenrechtler? Wo bleibt der #Aufschrei? Haben alle Angst davor, als „Rassisten“ beschimpft zu werden, wenn sie den Mund aufmachen?