Erst Reisende belästigt – dann Attacke mit Kampfmesser gegen couragierten Zeugen

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Symbolbild, Pixabay
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Angriff mit Kampfmesser gestern Abend in einer Regionalbahn mit Ziel Dortmund Hauptbahnhof: Ein 45-jähriger Reisender bezahlte seine Zivilcourage mit einer blutenden Schnittwunde. Der Angreifer wird gesucht.

Wie die Bahnpolizei am späten Samstagnachmittag (2.3.) berichtete, passierte die Attacke in einem Zug der RB 52.  Gegen 19:00 Uhr wurden Bundespolizisten zum Servicepoint im Dortmunder Hauptbahnhof gerufen. Dort benötigte ein Mann mit einer blutenden Wunde an der Hand Hilfe.

Der 45-Jährige aus Mülheim/Ruhr erklärte den Einsatzkräften, dass er in der RB 52 (von Lüdenscheid über Hagen nach Dortmund) mit einem Mann in Streit geraten sei. Der spätere Angreifer hätte Reisende belästigt. Der Mülheimer beschloss daher, ihn zur Ordnung zu rufen.

Darauf reagierte das Gegenüber aggressiv, man geriet in Streit, immer heftiger – bis der Fremde plötzlich ein Kampfmesser zog und damit auf den 45-Jährigen losging. Beim Abwehren des Angriffs mit seinen Händen erlitt der couragierte Mann eine zum Glück nicht sehr tiefe Schnittwunde an der Hand.

Kurz darauf hielt der Zug am Dortmunder Hauptbahnhof, so dass es dem Angreifer gelang zu flüchten.

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein und bittet Zeugen um Hinweise.

Der Angreifer wird beschrieben als:

     - circa 35
   - circa 170 cm
   - dunkler Teint
   - Vollbart
   - schwarze Kapuzenjacke
   - auffällige schiefe Zähne
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