Riesenerleichterung bei Altro Mondo-Mietern: Wassersperre abgewendet – in letzter Minute

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Beispielfoto / "Schöner wohnen": Mietshaus der Gesellschaft Altro Mondo Am Schanzengraben in Massen. (Foto: RB)
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Das war ziemlich knapp. Buchstäblich auf den letzten Drücker hat die Vermietergesellschaft eingelenkt und die aufgelaufenen Wassergeld-Rückstände an Gelsenwasser bezahlt.

Damit sitzt kein Mieter ab heute auf dem Trockenen.

Den Bewohnern der betroffenen Altro Mondo-Mietshäuser in Massen fiel am heutigen Donnerstag ein Stein vom Herzen. Die Trinkwassersperre, die ihnen Gelsenwasser Ende voriger Woche schriftlich ab dem 7. März – also heute – angekündigt hatte, konnte denkbar kurzfristig noch abgewendet werden.

Wie es die Gelsenwassersprecherin am Montagnachmittag gegenüber unserer Redaktion vorsichtig in Aussicht gestellt hatte, gingen die ausstehenden Zahlungen des Wassergeldes bis gestern tatsächlich bei dem Versorger ein.

Wie berichtet, hatte die Vermietergesellschaft Altro Mondo ohne Wissen der Mieter monatelang das von den Mietern vorausgezahlte Wassergeld nicht an Gelsenwasser weitergeleitet. Es waren aus insgesamt 6 Mietshäusern derartige Rückstände aufgelaufen, dass sich der Wasserversorger mit Hauptsitz in Gelsenkirchen Ende letzter Woche schließlich zur drastischen Maßnahme gezwungen sah: den Bewohnern buchstäblich das Wasser abzudrehen.

Der erleichternde Ausgang dieser Stresssituation für die Mieter war nicht zuletzt der Entschlossenheit zu verdanken, mit der sich eine betroffene Familie sich noch am Freitag sofort an unsere Redaktion wandte, so dass wir per Intervention bei Gelsenwasser Öffentlichkeit herstellen konnten und der Fall die nötige Dringlichkeit bekam.

Mieter, die nach dieser misslichen Erfahrung lieber künftig ihr Wasser direkt bei Gelsenwasser bezahlen möchten, können dies grundsätzlich tun, müssen sich dazu aber mit den übrigen Hausbewohnern zu einer Mietervereinigung zusammenschließen. Weiteres dazu erfahren sie bei Gelsenwasser.

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