„Welver – Körperverletzung“: 7 Tage nach brutaler Attacke auf junge Frau berichtet heute die Polizei

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Symbolbild / Polizei NRW
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„Welver – Körperverletzung“.

Unter dieser knappst denkbaren Überschrift berichtet die Kreispolizei Soest am heutigen Donnerstag (7.3.) über den brutalen Angriff auf eine 25-jährige Frau an Weiberkarnevalsabend in der Gemeinde Welver.

Wie berichtet, war die junge Frau vor der Bördehalle von einer Männergruppe erst „angemacht“ und danach so schlimm verprügelt und getreten worden, dass sie auf der Intensivstation landete.

Mit dieser Schilderung gingen die Schwester und der Freund der Schwerverletzen an die Öffentlichkeit, nachdem im Polizeibericht des Wochenendes nichts von dem Angriff erwähnt wurde.

Am heutigen Nachmittag stellte die Presstelle der Polizei Kreis Soest nunmehr folgende Mitteilung auf das Blaulichtportal ein, verfasst von Polizeisprecher Wolfgang Lückenkemper:

„Am Donnerstag, dem 28.02.2019, kam es um 22:45 Uhr auf dem Vorplatz der Bördehalle zu einem Körperverletzungsdelikt. Die vor Ort eingesetzten Polizeibeamten waren sehr schnell am Ort des Geschehens und trennten zunächst die sich streitenden Gruppen.

Kurz darauf fiel ein 29-jähriger Werler auf, der versuchte sich schnell zu entfernen. Die Beamten konnten den Mann jedoch einholen und zurückbringen.

Zwischen den Parteien war es zunächst zu verbalen Streitigkeiten gekommen. Diese endete in einer körperlichen Auseinandersetzung bei der alle Beteiligten nach Aussagen von Zeugen Faustschläge austeilten.

Während der Prügelei ging eine 25-jährige Frau aus Welver zu Boden. Nach Zeugenaussagen trat der 29-jährige Mann aus Werl dort auf sie ein. Sie wurde verletzt und zu einer Untersuchung ins Krankenhaus eingeliefert.

Eine 26-jährige Welveranerin und ein 28-jähriger Welveraner wurden ebenfalls leicht verletzt. Nach Feststellung der Personalien und ersten Befragungen aller Beteiligten wurde diese vor Ort wieder entlassen.“

Anmerkung unserer Redaktion dazu:

Die Kreispolizei Soest ist die einzige uns bekannte Polizeigehörde, deren Pressestelle die einzige uns bekannte ist, die die Herkunft von Tatverdächtigen auch auf explizite Presseanfrage nicht herausgibt. Die Presseerklärung zu diesem Vorfall hier eine komplette Woche später bestärkt Generalverdachtsmomente von polizeilichen Vertuschungen, wenn es um Migrantenkriminalität geht, und wird von einschlägig anderer Seite nun als „Mordversuch von Migranten an deutscher Frau“ ausgeschlachtet.

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1 KOMMENTAR

  1. Dass die Soester Polizei die Herkunft nicht nennt, das ist schlimm genug. Aber auch der Polizeibericht wirft viele Fragen auf. Er schildert diese Auseinandersetzung als einen Streit. Diese Beschreibung weckt aber den Eindruck, dass hier zwei Gruppen einen Streit gesucht hätten. Im Bericht wird mit keinem Wort erwähnt, dass die „Anmache“ und Provokation gegenüber der jungen Frau von den „südlandisch“ aussehenden, jungen Männern ausging. Hier wird also das tatsächliche Geschehen verzerrt und zu einem Streit verharmlost. Dass die Begleiter der jungen Frau sich selbst an die Presse wandten, um die Tat öffentlich zu machen, ist so unglaublich. Dieser verharmlosende und verzerrende Polizeibericht ist das Sahnehäubchen auf diesem dampfenden Stück Schei**. Ich würde mir wünschen, dass die Opfer gerichtlich gegen die Soester Polizei vorgehen. Denn hier werden Opfer zu Tätern gemacht. Das ist unglaublich. Wenn die junge Frau und ihre Begleiter diesen Bericht lesen, muss es so schlimm für sie sein, ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen. Was ist das für eine Polizei? Was ist in Deutschland los?