Deutschpflicht für Imame: Für Bönener Moschee-Vorsitzenden „falscher Weg“

1
319
Ditib-Moschee, hier die Moschee in Werl. (Archivbild Rundblick)
Facebookrss

Sprache als Schlüssel zur Integration – das soll künftig auch in Moschees gelten.

Als „falschen Weg“ kritisiert der 1. Vorsitzende der Ditib-Moschee in Bönen über den Plan des Bundesinnenministeriums, eine Deutschpflicht für ausländische Geistliche einzuführen.

Das beträfe z. B. auch Imame aus der Türkei, die zum Predigen nach Deutschland kommen., um hier zu predigen. Dem Westfälischen Anzeiger (WA) gegenüber kritisierte der Bönener Moschee-Vorsitzende Idris Dogan die Pläne. Er glaube nicht, dass das etwas bringen werde.

Direkt betroffen wäre die Moschee an der Bönener Zechenstraße nicht, sagte Dogan: Die islamischen Geistlichen der Ditib-Moschee (zu Ditib zählt auch die Moschee an der Höingstraße in Unna) würden vor ihrer  Einreise monatelang geschult, das umfasse auch einen Sprachunterricht.

Danach blieben die meisten Imame 5 Jahre. Schon bei die Einreise von bestimmten Sprachkenntnissen abhängig zu machen, hält der Moscheevorsitzende für den falschen Weg: Viele Einwanderer lernten die Sprache erst im Alltag in Deutschland richtig.

 

Facebookrss

1 KOMMENTAR

  1. Zitat Rauf Ceylan, der seit Jahren für die muslimischen Gemeinden in Deutschland wissenschaftlich arbeitet: „Wenn wir die Imame integrieren können, können wir auch die Millionen Muslime in Deutschland integrieren. Imame spielen eine Schlüsselrolle bei der Integration.“ Zitat Ende.
    Zitat Mustafa Cimsit aus dessen Sicht den Imamen bei der Integration hiesiger Muslime eine nicht zu unterschätzende Bedeutung zu kommt: „Imame spielen eine Schlüsselrolle bei der Integration. Denn die Religiosität bedeutet, Frieden in der Gesellschaft zu stiften, friedfertig miteinander umzugehen. Und das ist ein wichtiger elementarer Bestandteil auch der Integration, dass man miteinander gut umgeht .Zitat Ende. Und warum bitte schön sollen Imame nicht vom 1 Tag die Sprache beherrschen und auf Deutsch ihre Botschaften den Gemeinden überbringen? Integration kann nur dann stattfinden wenn neben Kultur verstehen auch die Sprache beherrscht wird. Integration wird aber offensichtlich von vielen nicht erwünscht. Wer das sehenden Auges erleben will braucht nur durch den Essener und Duisburger Norden zu fahren. In vielen Stadtteilen findet man kaum einen Laden dessen Werbung in Deutscher Sprache plakatiert ist. Selbst Kinder der 3ten und 4ten Generation sprechen dort, wenn überhaupt, nur bruchstückhaft die deutsche Sprache. Sicher gibt es auch andere Beispiele hervorragender Integration aber offensichtlich wird das ja nicht mehr gewünscht.