Schwerer Unfall auf A44: Vollsperrung zwischen Werl und Unna – 3 Schwerverletzte, einer in Lebensgefahr

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Stillstand am Kreuz Werl, Fahrtrichtung Unna. Die B1 war am frühen Nachmittag komplett dicht. (Foto RB)
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  • Zweites UPDATE – 14.45 Uhr, Abschlussmeldung der Dortmunder Polizei: Drei Unfallbeteilgte wurden schwer verletzt, bei einem Verletzten besteht Lebensgefahr. Die Vollsperrung ist aufgehoben.

Auf der A 44 hat sich am Montagmorgen (11. März) gegen 9.10 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Die Richtungsfahrbahn Dortmund wurde zwischen dem Kreuz Werl und dem Kreuz Unna-Ost komplett gesperrt.

Ein 58-jähriger Lkw-Fahrer aus Marsberg musste staubedingt auf der rechten Fahrspur in Richtung Dortmund abbremsen. Dies tat auch die Lkw-Fahrerin hinter ihm, 55 Jahre, aus Hamm.

Der dritte in der Reihe, ein 59-jähriger Niederländer, schaffte es aber nicht mehr zu bremsen. Sein Laster krachte auf den Lkw aus Hamm, der auf den Lastwagen aus Marsberg gedrückt und zugleich nach links geschoben wurde: Dort prallte er gegen einen Bulli eines 50-Jährigen aus Soest. Der Kleintransporter kippte  im Anschluss auf die Seite.

Der Niederländer wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt, die Feuerwehr musste ihn befreien. Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen, ein Rettungshubschrauber flog ihn in eine Klinik aus. Die Lkw-Fahrerin aus Hamm und der Fahrer des Bullis wurden schwer verletzt in nahegelegene Krankenhäuser gebracht.

Die A 44 war an der Unfallstelle bis ca. 13.25 Uhr komplett gesperrt.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 220.000 Euro.


Abfließende Verkehrsströme am Kreuz Werl. (Foto RB)

Erstes UPDATE, 13.45 Uhr: Die Autobahn ist weiterhin voll gesperrt, die Ausweichstrecken sind ebenfalls überlastet. Auf der B1 in Richtung Unna ist alles zugestaut, der Stau beginnt schon vor dem Kreuz Werl!

Erstmeldung 11 Uhr:

Nach ersten Erkenntnissen waren an dem Unfall drei Lkw und ein Pkw beteiligt. Mindestens zwei Personen wurden verletzt.

Zwei Rettungshubschrauber sind an der Unfallstelle gelandet.

Autofahrer und insbesondere Lkw-Fahrer werden gebeten, den Verkehrsfunk zu verfolgen und die Unfallstelle weiträumig zu umfahren. „Bitte bilden Sie eine Rettungsgasse und halten Sie diese für nachfolgende Einsatzfahrzeuge offen!“, betont die Dortmunder Polizei.

 

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