Im Notfall einspringen: 6 Stadtwerke und Netzbetreiber stärken Versorgungssicherheit

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(v.l.n.r.) Jürgen Braucks (Centerleiter E-Netz GSW Kamen, Bergkamen, Bönen) • Martin Schack (Prokurist Strom SW Lünen) • Jürgen Schäpermeier (Geschäftsführer SW Unna) • Bernd Heitmann (Geschäftsführer SW Fröndenberg) • Robert Stams (Geschäftsführer SW Werl) • Michael Grüll (Geschäftsführer SW Schwerte) • René Kattein (Geschäftsführer DONETZ) FOTO: Stadtwerke Unna
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Einen doppelten Boden für die Versorgungssicherheit haben die Stadtwerke Unna mit sechs weiteren Stadtwerken und Netzbetreibern geschaffen. In einer gemeinsamen Absichtserklärung sichern sie sich gegenseitige Unterstützung im Not- und Krisenfall zu.

Für den Fall, dass die Stadtwerke Unna oder eines der anderen Unternehmen bei einem Schadensereignis die kritische Situation nicht mehr mit eigenen Mitteln bewältigen bekommt, kann jeder Einzelne ab sofort auf die Unterstützung der Kooperationspartner zurückgreifen. Diese kann durch die Übernahme von Aufgaben, durch die Bereitstellung von Personal oder von technischem Equipment und Material erfolgen.

Folgende Stadtwerke und Netzbetreiber nehmen an der Kooperation teil:

• Stadtwerke Unna

• Gemeinschaftsstadtwerke Kamen, Bergkamen, Bönen

• Stadtwerke Lünen

• Stadtwerke Fröndenberg

• Stadtwerke Schwerte

• Stadtwerke Werl

• DEW21 / DONETZ

Damit die Hilfe schnell und unbürokratisch erfolgen kann, wurden bereits im Vorfeld alle Organisations- und Haftungsfragen geklärt. Getrennt nach den Sparten Gas, Wasser und Strom wurden Checklisten erstellt, die aufzeigen, welche Unternehmen in welchen Fällen am besten helfen können.

Dadurch lassen sich unnötige Nachfragen vermeiden und alle Beteiligten können sich direkt an das für die jeweilige Schadenssituation kompetenteste Unternehmen wenden.

Rund ein Jahr haben die Beteiligten an dem Konzept gearbeitet, das jetzt in Kraft getreten ist. Für 2019 ist auch bereits eine erste Notfallübung geplant, bei der das Konzept auf den Prüfstand gestellt werden soll. Im Anschluss sollen bei Bedarf die Entscheidungswege und Abläufe nachgeschärft werden. Damit wollen alle Beteiligten sicherstellen, dass sie für den echten Notfall optimal gewappnet sind.

PM: Stadtwerke Unna

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