Fußball“fans“ kleben Kameras ab und randalieren im Zug – Polizei greift durch

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Archivbild Bundespolizei
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„Kein rechtsfreier Raum für Fußballfans!“ titelt die Bundespolizei diese höchst ärgerliche Meldung – es geht um Vandalismus im Zug.

Spiegel wurden zerkratzt, Farbe wurde auf dem Boden verteilt und Ähnliches mehr – und die Videokameras im Zug, die ja unter anderem auch wichtig für die Sicherheit sind,  klebten die Vandalen vorher ab und machten sie damit blind.

Die genaue Schadenshöhe, die Anhänger des Fußballvereins Rot-Weiss Essen am Samstag (9.3.) im Regionalzug RE 11 nach Lippstadt anrichteten, muss noch ermittelt werden. Jedenfalls ist die Bahnpolizei nicht gewillt, Derartiges einfach hinzunehmen.

Die Anhänger fuhren zum Fußballspiel der Regionalliga West, SV Lippstadt gegen RW Essen. Sie nutzten dazu den RE 11 von Soest nach Lippstadt, den die Abellio betreibt.

Dort wüteten die „Fans“ hemmungslos.

Nach dem Ende des Fußballspiels in Lippstadt stiegen 60 Fußballfans von Rot-Weiss-Essen in einen Intercity – den IC 2152 – ohne Tickets. „Auch waren die Fans von RW Essen nicht bereit, im Zug nachzulösen“, schildert der BuPo-Sprecher.

Da reichte es seinen Kollegen:

„Kurzerhand stellte die Bundespolizei Münster in enger Absprache mit der Bundespolizei Dortmund starke Einsatzkräfte der Bundespolizei in Hamm bereit, die bei der Ankunft des Intercity mit den RWE-Anhängern 60 dieser so genannten Fußballfans aus dem Zug holten und 57 Strafanzeigen wegen Schwarzfahrens (StGB 265a, Erschleichen von Leistungen) stellten. Ein starkes Signal gegen „rechtsfreie Räume“ im Fußballreiseverkehr!“

 

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